Erste Hilfe für den Ernstfall: Johanniter schulen Berufsintegrationsklasse in Regensburg
Kurs macht Schülerinnen und Schüler fit für Notfälle
Regensburg ■ Die Johanniter haben die Berufsintegrationsklasse der Städtischen Berufsschule II in Regensburg an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Juni in Erster Hilfe geschult. Dieser war aus Mitteln des Förderprogramms „Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und des Rotaract Clubs Regensburg finanziert worden.
In zahlreichen praktischen Übungen vermittelte Johanniter-Dozentin Evelyna Ilie den Schülerinnen und Schülern den sicheren Umgang mit Notfallsituationen. Die Teilnehmenden trainierten u.a. die Herz-Lungen-Wiederbelebung, stabile Seitenlange und erhielten Einblicke in verschiedene Krankheits- und Verletzungsszenarien.
Einen Teil der Kosten übernahm die Jugendorganisation von Rotary, der Rotaract Club Regensburg. Am zweiten Kurstag machte sich die Präsidentin des Rotaract Club Regensburg Cornelia Burrenkopf persönlich ein Bild von der Schulung und tauschte sich mit den Teilnehmenden über die Bedeutung der Ersten-Hilfe-Ausbildung aus. Unter dem Motto „Ready4Life – Erkennen. Helfen. Retten.“ läuft im rotarischen Jahr 2025/26 die bundesweite Sozialaktion von Rotaract Deutschland. Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Sofortmaßnahmen zu stärken und Menschen dazu zu ermutigen, in Notfallsituationen aktiv zu helfen. Durch Informationsveranstaltungen, Erste-Hilfe-Kurse und weitere lokale Projekte sollen möglichst viele Menschen befähigt werden, im Ernstfall sicher und verantwortungsvoll zu handeln.
„Wir freuen uns sehr, dass wir so viele junge, motivierte Menschen in Erster Hilfe schulen konnten. Das Wissen über Erste Hilfe hilft anderen Menschen in Notsituationen und gibt den Schülerinnen und Schülern die Sicherheit, im Ernstfall richtig handeln zu können. Deshalb ist die Förderung durch den Rotaract Club Regensburg und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe von so großer Bedeutung für die Zivilgesellschaft“, betont Gregor Lindner, Sachgebietsleiter für Ausbildung bei den Johannitern in Ostbayern.
Die Johanniter in Ostbayern
Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.