11.02.2025 | Regionalverband Ostbayern

Miesbergler Trachtenverein unterstützt Johanniter-Hospiz

Erlös aus dem Kräuterbuschenverkauf geht an das Bruder-Gerhard-Hospiz

Schwandorf ■ Der Miesbergler Trachtenverein e.V. hat eine Spende in Höhe von 400 Euro an Hospizleitung Katharina Salbeck übergeben. Das Geld stammt aus dem traditionellen Verkauf von „Kräuterbuschen“ an Maria Himmelfahrt. 

Jedes Jahr bindet der Verein zu diesem Anlass Kräuterbuschen aus heimischen Wiesenkräutern, die nach alter Tradition gesegnet und anschließend gegen eine Spende abgegeben werden. Die Einnahmen kommen stets einem guten Zweck zugute. In diesem Jahr wurde das Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf als Empfänger der Spende ausgewählt. 

Das Hospiz ist auf Spenden angewiesen, um den Gästen in ihrer letzten Lebensphase eine bestmögliche Versorgung und Begleitung zu ermöglichen. Die gespendete Summe wird für die Betreuung und Versorgung der Hospizgäste verwendet, etwa für zusätzliche Therapieangebote oder die Erfüllung von letzten Wünschen. 

Die Johanniter in Ostbayern

Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit über 1900 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.