Sanitätsdienst zieht Bilanz der Freiluftsaison
Ehrenamtliche der oberfränkischen Johanniter sicherten alleine von Juli bis September fast 90 Veranstaltungen in Oberfranken ab
Hinter uns allen liegt ein heißer Sommer mit vielen Outdoorveranstaltungen - Feste, Events, Konzerte und Sportveranstaltungen lockten die Oberfranken ins Freie. Dementsprechend war der Sanitätsdienst der oberfränkischen Johanniter im Dauereinsatz. Alleine in den Monaten Juli bis September sicherten die Sanitätshelferinnen und -helfer in der Region 87 Veranstaltungen ab: Die Ehrenamtlichen standen bereit, um Feiernde, Besucher und Teilnehmer im Falle des Falles medizinisch als Ersthelfer zu versorgen und sie - wenn nötig - bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu betreuen. „Wir haben wirklich ein starkes Team und ich bin stolz darauf, dass unsere Helfenden sich in ihrer Freizeit bei so vielen Einätzen engagieren, damit andere ihre Freizeit sicher genießen können“, erklärt Sandra Kleinlein, die alle Sanitätsdienste bei den Johannitern Oberfranken koordiniert. „Bereits im Mai hatten wir ein Wochenende, an dem wir an drei Tagen 17 Sanitätsdienste gestellt haben.“
Die Bandbreite der Sanitätsdienste reicht vom Tuningtreffen der Limitless Society im Eventzentrum Geiselwind über Faschingszüge in ganz Oberfranken und den Christopher Street Day in Bamberg bis hin zum Altstadtfest Marktredwitz. Ein Einsatz mit großer Tradition ist zum Beispiel die Bamberger Fronleichnamsprozession, bei der Malteser und Johanniter gemeinsam den Zug mehrerer tausend Gläubiger durch die Domstadt absichern. Allein hier waren sechs Krankentransport- und Rettungswagen sowie ein Einsatzleitwagen vor Ort. Eskortiert wurde die Prozession außerdem von Johanniter-Motorradeinheit.
Ein Termin, den viele Ehrenamtliche besonders gerne unterstützen, ist der Toy Run in Bamberg: Bei der Motorrad-Benefizveranstaltung wurden 2026 wieder Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt gesammelt. Auch hier sorgten Sanitätsdienst und Motorradstaffel der Johanniter für die Absicherung.