09.10.2026 | Regionalverband Oberfranken

Tag der Katastrophenvorbeugung: Bereit für alle Fälle

Ob Unwetter, längerer Stromausfall oder andere schwerwiegende Ereignisse: Wer sich auf Notsituationen vorbereitet, schützt sich und andere, so die Johanniter.

Bei großen Schadenslagen warten große Herausforderungen auf die Einsatzkräfte. Bürger, die gut auf Notfälle vorbereitet sind, sorgen in dieser Situation für Entlastung.

„Niemand denkt gern daran, dass der Alltag plötzlich aus den Fugen geraten könnte“, weiß Philipp Geus, Regionalvorstand der oberfränkischen Johanniter. „Aber ob Hochwasser, der große Stromausfall in Berlin im vergangenen Winter oder die Waldbrände in diesem Sommer: Solche außerordentlichen Notlagen kommen leider auch bei uns immer wieder vor.“ Daran erinnern die Johanniter zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober. Er soll darauf hinweisen, wie wichtig die Vorsorge ist – von staatlicher Seite, aber eben auch privat.

Wer gut versorgt ist hilft, die Lage zu entspannen

„Haltbare Lebensmittel und Wasser für ein paar Tage auf Vorrat zu haben, ist sehr hilfreich“, so Geus. „Auch eine gut sortierte Hausapotheke samt Erste-Hilfe-Material tut im Ernstfall gute Dienste. Außerdem sollten die wichtigsten Dokumente griffbereit an einem Ort liegen.“ Brauchen in einer Notlage zu viele Menschen auf einmal Unterstützung, sind selbst erfahrene Organisationen überfordert. Für die Rettungskräfte, so die Johanniter, ist es daher eine große Entlastung, nicht überall zugleich sein zu müssen. Wer vorsorgt, kann sich leichter erst einmal selbst helfen und gegebenenfalls sogar anderen beistehen. Das sorgt für Ruhe und mehr Sicherheit.

Kostenfreier Online-Kurs und hilfreiche Web-Links

Tipps zur privaten Vorsorge gibt die Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern auf der Website www.johanniter.de/allemgewachsen. Hier findet sich auch der Zugang zum kostenlosen eLearning-Kurs “Sicherheit, Vorsorge und Erste Hilfe in außerordentlichen Notlagen”. Links führen zu Infomaterialien des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Darüber hinaus bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf seiner Website www.bbk.bund.de viele weiterführende Informationen. Im Menübereich „Warnung und Vorsorge“ stehen unter anderem Materialien und Listen zum Download bereit, inklusive der Bundes-Warn-App „NINA.“