31.08.2026 | Regionalverband Oberbayern

Tag der Wohltätigkeit am 5. September

Sich für andere zu engagieren oder Hilfsprojekte zu unterstützen, stärkt unsere Gesellschaft. Daran erinnern die Johanniter zum Tag der Wohltätigkeit am 5. September.

Ist „Wohltätigkeit“ in einem modernen Sozialstaat überhaupt noch von Bedeutung? „Unbedingt“, sagt Andreas Hautmann vom Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Bayern. „Denn im Fokus steht dabei, Mitgefühl und Solidarität zu leben, um das Leben anderer Menschen zu verbessern. Diese Grundhaltung ist für ein gelingendes Miteinander unentbehrlich, weil sie unsere Verantwortung füreinander betont.“ Außerdem, so Hautmann, wären viele Angebote gar nicht möglich, wenn ausschließlich die öffentliche Hand dafür aufkommen müsste. Dies gelte insbesondere in Zeiten immer knapper werdender Kassen.

Ob Ehrenamt oder Spende: Es gibt viele Wege, um zu helfen

Welche Art des Engagements Menschen wählen, ist ganz unterschiedlich, berichten die Johanniter. So unterstützen zum Beispiel allein in Bayern rund 11.000 Ehrenamtliche die Arbeit der Hilfsorganisation „Nur so können wir etwa unsere vielfältigen Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz abdecken“, erklärt Alexandra Reinhart, hauptamtliches Vorstandsmitglied der Johanniter im Regionalverband Oberbayern. Ob Unwetter, schwere Unfälle oder Großveranstaltungen: Die Johanniter sind einsatzbereit. Allerdings müssen auch die ehrenamtlichen Kräfte ausgebildet und für ihre Einsätze ausgerüstet werden. „Um diese Kosten zu decken, sind wir auf Spenden und Fördergelder angewiesen“, sagt Reinhart. 

Die Hilfe von Mensch zu Mensch hat viele Facetten

Gleiches gilt für andere Formen der Hilfe von Mensch zu Mensch, die gerade in schweren Momenten unentbehrlich ist. Geschulte Ehrenamtliche engagieren sich nicht zuletzt auch in der Hospizarbeit der Johanniter sowie bei Lacrima, der Trauerbegleitung für junge Menschen. Sie stehen Betroffenen daheim oder stationär in ihrer letzten Lebensphase zur Seite. Sie geben Angehörigen Halt und Unterstützung, sind da für trauernde Kinder und Jugendliche.  

„Selbstverständlich werden alle diese Ehrenamtlichen umfangreich geschult, um ihre verantwortungsvolle Aufgabe gut wahrnehmen zu können“, erklärt Alexandra Reinhart. Auch hier wieder seien es die Beiträge zahlreicher Spenderinnen und Spender, die das ermöglichten.

Weitere Informationen über Spendenprojekte oder dem Sachgebiet Fundraising der Johanniter in Oberbayern finden Sie hier:

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Bildunterschrift: Alexandra Reinhart, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter Oberbayern
Bildnachweis: Hans Bauer, Johanniter Allershausen