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09.06.2026 | Dienststelle Ortsverband Holzminden

Ein ereignisreicher Mittwoch für die Johanniter aus Holzminden

Die Ehrenamtlichen trainierten das Fahrverhalten und die Einsatzoptionen ihres Utility Task Vehicles (UTV) im unwegsamen Gelände und der ehrenamtliche Hintergrunddienst Rettungsdienst, wurde parallel zu einem Brand in Bodenwerder alarmiert.

Für die Einsatzkräfte aus Holzminden stand am Mittwoch, den 3. Juni, eine wichtige und sehr praxisnahe Ausbildung auf dem Dienstplan. Insgesamt 28 Kameradinnen und Kameraden machten sich auf den Weg in den Wald, um das Fahrverhalten und die Einsatzoptionen ihres Utility Task Vehicles (UTV) im unwegsamen Gelände intensiv zu erproben. „Solche Übungen sind unverzichtbar, um im Ernstfall – etwa bei Waldbränden oder zur Personenrettung in schwer zugänglichen Forstgebieten – schnell und sicher Hilfe leisten zu können,“ erklärt Dienststellenleiter Sebastian Multhoff. 

Parallel zum Fahrtraining gab es einen weiteren, hochinteressanten Ausbildungsschwerpunkt: Eine detaillierte Einweisung in die Noteinrichtungen eines Harvesters (Holzvollernter). Den Einsatzkräften wurde direkt an der Forstmaschine gezeigt, wie im Falle eines Unfalls die Systeme von außen abgeschaltet und Zugänge zur Fahrerkabine im Notfall geschaffen werden können – ein wichtiges Wissen für die technische Hilfeleistung bei Forstunfällen.

„Ein besonderer Dank gilt unserem Kameraden Martin Keitel, der die gesamte Organisation im Vorfeld mit den Niedersächsischen Landesforsten übernommen hat. Ebenso bedanken wir uns herzlich beim Forstamt Neuhaus und Lars Metje, Jannik Luttmann und Fred Tesche für die hervorragende Unterstützung und die Bereitstellung des Übungsgebietes.“

Dass Feuerwehr- und Rettungsdienstalltag nicht planbar ist, zeigte sich bereits unmittelbar vor dem Start der Übung: Für das „Hospi-Team“, den ehrenamtlichen Hintergrunddienst Rettungsdienst, wurde Alarm ausgelöst. Ein gemeldetes Feuer in Bodenwerder forderte die medizinische Absicherung. Statt Entwarnung hieß es hier Ausdauer: Drei Ehrenamtliche rückten mit dem Rettungswagen (RTW) zur Einsatzstelle aus und stellten dort bis in die späten Abendstunden hinein den Eigenschutz und die Absicherung für die brandbekämpfenden Feuerwehrkräfte sicher. Während im Wald die Ausbildung lief, leisteten sie parallel einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Einsatzkräfte vor Ort.