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25.08.2026 | Regionalgeschäftsstelle Südniedersachsen

Personensuche mit gutem Ausgang – Rettungshund Karlos findet vermissten Jugendlichen

Elke Christa Berlitz und ihr Flächensuchhund Karlos von der Rettungshundestaffel Südniedersachsen finden vermissten Jugendlichen.

Eine lange und fordernde Nacht mit einem glücklichen Ende: Unsere Johanniter Rettungshundestaffel Südniedersachsen wurde in der Nacht zu Montag von der Polizei zu einer Vermisstensuche im Raum Bodenwerder alarmiert. Seit dem Abend wurde ein 16-jähriger Junge vermisst. Aufgrund von Aussagen, die bei den Einsatzkräften große Sorge um sein Wohlergehen auslösten, lief die Suche unter hohem Zeitdruck an.

Nachdem die Polizei das Mobiltelefon des Jugendlichen orten konnte, konzentrierten sich die ersten Suchmaßnahmen auf den Bereich südöstlich von Bodenwerder in Richtung Rühle. Mehrere Funkstreifenwagen, ein Polizeihubschrauber, Drohnen des Technischen Hilfswerks und zahlreiche Kräfte der örtlichen Feuerwehren waren im Einsatz.

Gegen 23 Uhr wurde der E-Scooter des Vermissten am Waldrand zwischen Bodenwerder und Rühle gefunden. Damit konzentrierte sich die Suche auf das angrenzende Waldgebiet. Fünf Rettungshundeteams der Johanniter sowie ein Team des BRH Dreiländereck wurden daraufhin gezielt eingesetzt. Um 1:40 Uhr dann der erlösende Moment: Elke Christa Berlitz erhielt von ihrem Flächensuchhund Karlos eine eindeutige Anzeige. Karlos hatte den vermissten Jugendlichen gefunden.

Der 16-Jährige war ansprechbar, allerdings leicht unterkühlt und wirkte verwirrt. Im Beisein seiner Eltern wurde er anschließend durch Einsatzkräfte der Johanniter zur weiteren medizinischen Kontrolle in die Kinderabteilung eines Krankenhauses gebracht.

Wir sind unglaublich erleichtert und stolz auf Karlos und seine Hundeführerin Elke. Nach Stunden intensiver Suche hat Karlos genau das getan, wofür er ausgebildet wurde. Mit seiner hervorragenden Nasenarbeit den entscheidenden Hinweis gegeben und einen vermissten Menschen gefunden. Für uns als Johanniter ist ein solcher Einsatz eine besondere Bestätigung für die vielen Stunden Training, die unsere Teams gemeinsam investieren.

„Die Freude ist riesig, dass wir die Suche mit dem Finden des Jungen erfolgreich beenden konnten. Vor allem sind wir erleichtert, dass er gefunden wurde und ansprechbar war. Wir hoffen sehr, dass es ihm bald besser geht“, sagt Staffelleiterin Saskia Walter.

Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rettungshundestaffeln und weitere Helferinnen und Helfer haben in dieser Nacht gemeinsam alles darangesetzt, den Jugendlichen zu finden.

Und heute dürfen wir vor allem eines sagen: Danke, Karlos!