TECC: Tactical Emergency Casualty Care Hannover
Lernen Sie, in taktischen Einsatzlagen sicher und effektiv zu handeln: Der TECC-Kurs vermittelt praxisnah lebensrettende Maßnahmen bei Trauma, Anschlägen oder Massenanfall von Verletzten. Ideal für Behörden, Sicherheitsdienste und First Responder – zugeschnitten auf aktuelle Einsatzszenarien und realitätsnah trainiert.
Unsere Leistungen
Der TECC-Provider-Lehrgang nach den Vorgaben des Committee for Tactical Emergency Casualty Care vermittelt praxisnahes Wissen und einsatzrelevante Kompetenzen für taktische Notlagen. Teilnehmende trainieren in realitätsnahen Szenarien, wie sie bei Terroranschlägen, Amoklagen oder einem Massenanfall von Verletzten schnell, sicher und effektiv lebensrettende Maßnahmen durchführen. Der Fokus liegt auf der Erstversorgung von Traumaopfern unter erschwerten Bedingungen sowie auf der Koordination und Kommunikation im Einsatz.
Das Angebot richtet sich an Rettungsdienste, BOS-Behörden, Sicherheitsdienste und medizinisches Fachpersonal, das sich gezielt auf taktische Einsatzlagen vorbereiten möchte. Die Schulung kann flexibel als Inhouse-Training vor Ort oder an modernen Trainingsstandorten der Johanniter-Akademien durchgeführt werden. Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder, ein hoher Praxisanteil und professionelles Equipment sorgen für eine realitätsnahe Vorbereitung und maximale Handlungssicherheit.
Für wen ist der TECC-Kurs geeignet?
Der Kurs Tactical Emergency Casualty Care (TECC) richtet sich an Mitarbeitende in der Notfallmedizin (Notärzt/-innen, Rettungsassistent/-innen, Notfallsanitäter/-innen, Rettungssanitäter/-innen), Polizeibeamt/-innen sowie im Bevölkerungsschutz tätige Helfer/-innen (Sanitäter/-innen, Sanitätshelfer/-innen, Rettungshelfer/-innen). Außerdem ist der TECC-Kurs für Personen im Katastrophenschutz geeignet (Mitglieder und Helfende der Freiwilligen Feuerwehr) sowie Mitglieder und Helfende des THW.
Was ist der Inhalt des Kurses?
Tactical Emergency Casualty Care (TECC) ist ein Ausbildungskonzept der taktischen Notfallmedizin, das in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es wurde aus dem militärischen Konzept des Tactical Combat Casualty Care (TCCC) abgeleitet und für zivile Einsatzlagen angepasst. Während TCCC primär für militärische Konfliktszenarien konzipiert ist, berücksichtigt TECC die speziellen Rahmenbedingungen im zivilen Bereich.
Der Kurs vermittelt ein korrektes Vorgehen in Situationen wie sie etwa bei Amoklagen, Terroranschlägen, anderen Bedrohungssituationen, aber auch bei Einsätzen im Umfeld häußlicher Gewalt, im Rahmen von Massenanfällen von Verletzten (MANV) auftreten können. Der zentrale Zweck von TECC besteht darin, die Überlebenswahrschenlichkeiten von Verletzten in Situationen mit erhöhter Gefährdung zu verbessern, die Eingesetzten Kräfte auf solche Situationen vorzubereiten und gleichzeitig die Handlungssicherheit der Einsatzkräfte zu stärken.
Wichtig zu wissen:
- Kursdauer: Der Kurs ist auf insgesamt 16 Unterrichtseinheiten ausgelegt und wird hybrid durchgeführt.
- Zugangsvoraussetzungen: Angehörigkeit zu einer Hilfsorganisation, der Feuerwehr, der Polizei, Mitarbeit im Militärdienst, Helfend im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz
- Kosten: Der TECC-Kurs kostet 699 Euro pro Person.
- Besonderheiten: Zertifizierter und Lizensierter Partner der Committee for Tactical Emergency Casualty Care (C-TECC)