Ein gutes Gefühl
Das Ehepaar Steuer aus Preetz berichtet über seine Erfahrungen mit dem Hilfsangebot der Johanniter im betreuten Wohnen einer Seniorenresidenz.
„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, sagt ein Sprichwort. Und wenn doch, dann am liebsten in ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben in einer eigenständigen Wohnung mit Service, auch betreutes Wohnen genannt.
Genau das hat das Ehepaar Wulf (86 Jahre) und Hilde (82 Jahre) Steuer gemacht. Die beiden Senioren haben ihr Haus mit Garten in der Probstei aufgegeben und wohnen seit vier Jahren in einer Wohnung in der Seniorenresidenz „Drillers Garten am See“ in Preetz. „Wir fühlen uns hier sehr wohl und wollen auf jeden Fall so lange wie möglich in dieser Wohnung bleiben. Bisher sind wir noch nicht auf Hilfe angewiesen, allerdings sind wir sehr froh, dass wir auf diese zurückgreifen könnten“, so Wulf Steuer. Es gebe ihnen ein gutes Gefühl, dass die Johanniter vor Ort seien.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit dem Ambulanten Pflegedienst Preetz vor Ort und unterhält in der Seniorenresidenz ein Büro. Zum Service gehören verschiedene Pflegeangebote sowie der Hausnotruf und zur Freizeitgestaltung im Haus Angebote wie Gymnastik, Spielenachmittage, Klönschnack bei Kaffee und Kuchen oder Veranstaltungen wie Grünkohlessen oder Weihnachtsfeiern.
“Es ist vor allem das Gefühl des Zusammenlebens, das durch diese Zusammenkünfte entsteht“, sagt Steuer und ergänzt: „Die Johanniter fördern mit ihren Angeboten das Gemeinschaftsleben. Mittlerweile gehen die Bewohner und Bewohnerinnen nicht nur zu den organisierten Aktivitäten, sondern treffen sich auch eigenständig, um Zeit miteinander zu verbringen.
Für ihn sei es vor allem Pflegedienstmitarbeiterin Anna Drabina, die diese positive Atmosphäre schaffe. „Anna nimmt uns ältere Menschen wahr und begegnet uns auf Augenhöhe. Es ist ganz offensichtlich, dass sie nicht nur ihren Job macht, sondern mit dem Herzen dabei ist“, betont Steuer. Mit den Johannitern hätten er und seine Frau das Gefühl, als Menschen gewürdigt zu werden.