24.03.2026 | Regionalverband Schleswig-Holstein Nord/West

"KommKlar SH": Johanniter unterstützen die Kampagne zum Bevölkerungsschutz

Krisenfest statt kopflos: Die schleswig-holsteinische Landesregierung ruft die Bevölkerung mit der Informationskampagne "KommKlar SH" zu mehr Eigenvorsorge im Krisenfall auf. Die Johanniter im Norden sind als Partner mit an Bord.

Eine große Gruppe von Menschen in Rettungsdienst- und Einsatzkleidung steht vor einem roten Feuerwehrauto und blickt in die Kamera.
Die beteiligten Partnerorganisationen der Kampagne "KommKlar SH" stellen sich vor.
(Foto mit Dank an: Ref. Krisenkommunikation SH)

Schleswig-Holstein hat die Informationskampagne „KommKlar SH“ gestartet. Das Ziel: Alle Menschen im nördlichsten Bundesland für mehr Eigenverantwortung im Ernstfall zu sensibilisieren. Die Johanniter im Norden unterstützen die Kampagne. Bei der Vorstellung im Kieler Landeshaus betonten Ministerpräsident Daniel Günther und Innenministerin Magdalena Finke die Bedeutung der Eigenvorsorge: „Wir wollen die Menschen in Schleswig-Holstein für den Bevölkerungsschutz sensibilisieren“, so Günther. Er erinnerte daran, dass sich jede und jeder für mindestens 72 Stunden selbst versorgen können sollte, weil Einsatzkräfte in den ersten drei Tagen vor allem akut bedrohte Menschen schützen und die kritische Infrastruktur stabilisieren. Ausdrücklich bedankte er sich auch bei den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften im Land. Seine Kollegin Magdalena Finke unterstrich die breite Allianz aller beteiligten Organisationen: „Es ist ein tolles Zeichen, dass so viele diese Kampagne unterstützen. So erreichen wir sehr viele Menschen im ganzen Land.“

Mehr als 30 Institutionen und Verbände aus ganz Schleswig-Holstein sind bereits an Bord: Neben den Johannitern beteiligen sich weitere Hilfsorganisationen, aber auch einzelne Kommunen sowie die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein. „‚KommKlar SH‘ trifft genau den Kern unseres Jahresthemas ‚Bereit. Für alle Fälle‘: Wer sich vorbereitet, hilft im Ernstfall sich selbst und entlastet unsere Einsatzkräfte“, sagt Nicolas Tobaben, Bereichsleiter Katastrophenschutz bei den Johannitern im Norden. „Darum unterstützen wir die Informationskampagne mit voller Überzeugung und wünschen uns, dass möglichst viele Menschen den Aufruf Ernst nehmen.“

Die Kampagne läuft landesweit auf Plakatflächen sowie in den sozialen Medien (Instagram, Facebook, TikTok). 

Hier gibt es mehr Informationen zur Kampagne "KommKlar SH".

Eine Gruppe von vier Personen steht vor einem Rettungswagen und blicken in die Kamera.
v.l.n.r.: Helferin Silke Wittfooth, Innenministerin SH Magdalena Finke, Bereichsleitung Nicolas Tobaben, Helferin Sarah Spindler