16.07.2026 | Regionalverband Schleswig-Holstein Nord/West

Tag des Bevölkerungsschutzes in Husum

Johanniter zeigen Einsatz, Ausrüstung und Reanimation zum Ausprobieren // Kreis übergibt neuen Mannschaftstransportwagen

Diakon Nicolas Tobaben (Bereichsleiter Bildung und Katastrophenschutz, LV Nord/RVSHNW), Frank Zahel (Kreispräsident Kreis Nordfriesland), Daniel Eilfeld (stv. Dienststellenleiter OV Nordfriesland), Christian Bradl (Dienststellenleiter OV Nordfriesland), Florian Lorenzen (Landrat Kreis Nordfriesland), PD Dr. Sönke Schulz (Staatssekretär im Innenministerium)

Beim Tag des Bevölkerungsschutzes in Husum am 27. Juli präsentierten verschiedene Organisationen ihre Aufgaben, Fahrzeuge und Ausrüstung und informierten die Bevölkerung über ihre Arbeit. Der Johanniter-Ortsverband Nordfriesland war mit acht ehrenamtlich Engagierten vor Ort. Die Helfenden zeigten praxisnah, wie wichtig und unentbehrlich ihre Einsätze für den lokalen Bevölkerungsschutz sind.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Reanimationsstand: Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Herz‑Lungen‑Wiederbelebung an Übungspuppen selbst auszuprobieren. Mitarbeitende erklärten die Grundlagen der Reanimation und beantworteten Fragen – mit dem Ziel, Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, dass jede und jeder im Notfall helfen kann.

Auch Schleswig‑Holsteins Innenministerin Magdalena Finke und Innenstaatssekretär Sönke Schulz informierten sich vor Ort über das ehrenamtliche Engagement und die Aufgaben im Bevölkerungsschutz.

Als Höhepunkt des Tages übergab der Kreis Nordfriesland dem Johanniter‑Ortsverband den neuen Mannschaftstransportwagen „Dekontamination“ zur Nutzung in der Medizinischen Task Force (MTF), einer bundesweit aufgestellten Einheit des ergänzenden Katastrophenschutzes.

Wir danken allen Teilnehmenden und den Besucherinnen und Besuchern für das Interesse und die Gespräche. Solche Veranstaltungen machen deutlich: Prävention, Ausbildung und ehrenamtliches Engagement sind Grundpfeiler für eine sichere Gemeinschaft.