Libanon
Familien leiden unter Krieg und Vertreibung
Lage im LibanonSeit Beginn der Eskalation im März 2026 hat der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah die Lage oder das Leben vieler Menschen im Libanon dramatisch verschlechtert. Im Süden des Landes kommt es immer wieder zu Luftangriffen und Raketenbeschuss. Dörfer werden zerstört, und viele Familien verlieren ihr Zuhause. Sie fliehen in andere Regionen des Landes und kommen in Notunterkünften unter. Nach Hause zurückkehren können sie nicht. Die Lage ist weiterhin instabil und viele Dörfer wurden komplett zerstört. Krankenhäuser können kaum noch arbeiten, Strom, Wasser und Lebensmittel sind vielerorts knapp. Das trifft ein Land, dessen Versorgungslage bereits vor dem Konflikt extrem schlecht war. Millionen Menschen leben in Armut, und durch den Krieg hat sich ihr Leid weiter verschärft. Deshalb ist unsere humanitäre Hilfe für sie dringend notwendig.
Mobile Kliniken erreichen Menschen in den Bergen
Soforthilfe für GeflüchteteKarima Hassan Ayyash ist eine von vielen, die über Nacht ihr Zuhause verlassen mussten. In Angst und großer Eile floh sie mit ihrer Familie und suchte Schutz in einem Aufnahmezentrum in den Bergen Libanons. Anfangs war sie unsicher: Würden sie dort medizinische Versorgung finden? Der Weg zu einer Klinik ist weit und nur schwer zu erreichen. Doch sie hatte Glück. „Wir sind wirklich sehr dankbar und fühlen uns hier gut versorgt“, sagt Karima. Ärztinnen und Ärzte kommen regelmäßig ins Zentrum. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation, der Syrian American Medical Society (SAMS), erreichen unsere mobilen Kliniken Orte, die sonst keine Hilfe fänden. „Wir warten nicht darauf, dass die Patientinnen und Patienten zu uns kommen. Wir gehen zu ihnen“, so Dr. Ibrahim Abed. Die Teams versorgen Verletzte, betreuen Schwangere, geben Medikamente an chronisch Erkrankte und leisten psychosoziale Unterstützung.
Gerade jetzt, inmitten von Zerstörung und Vertreibung, ist diese Hilfe lebenswichtig. Ihre Spende ermöglicht, dass unsere Teams weiter in entlegene Orte fahren und Menschen wie Karima nicht allein bleiben.
Eindrücke vor Ort
Humanitäre Hilfe, die ankommt
Unser EngagementMedizinische Versorgung: Die mobilen Kliniken der Johanniter und der SAMS fahren zu Aufnahmezentren, Lagern. Die Teams behandeln Kranke, betreuen Schwangere, geben Medikamente an chronisch Erkrankte und organisieren bei Bedarf Transporte in Krankenhäuser.
Grundversorgung & Bargeldhilfe: Wir geben gezielte Bargeldhilfen, damit Familien selbst über dringende Ausgaben entscheiden können. Zusätzlich verteilen wir Schlafsäcke, Decken und Hygieneartikel für mehr Sicherheit und Würde in Notunterkünften.
Psychosoziale Begleitung: Unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bieten psychosoziale Begleitung und Beratung an, um Traumata zu lindern und Alltagsperspektiven zu fördern. Diese psychische Stabilisierung ist Teil unserer ganzheitlichen Hilfe und stärkt die Chancen auf langfristige Erholung.
Unterstützen Sie die Johanniter
SpendenwirkungIhre Spende kommt direkt bei den Menschen im Libanon an: dort, wo sie jetzt am dringendsten gebraucht werden. Mit Ihrer Unterstützung sichern Sie kurzfristige Nothilfe und zugleich unsere Planung für nachhaltige Einsätze vor Ort.
- 34€ sichern wichtige Medikamente für chronisch Erkrankte.
- 50€ versorgen eine Familie eine Woche mit Grundnahrungsmitteln.
- 83€ ermöglichen mobile medizinische Einsätze für Vertriebene und Verletzte.
Ihre Spende an den Libanon kommt an
SpendentransparenzDas Wertvollste an Ihrer Spende ist, dass sie genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird: bei Familien in Notunterkünften, bei Verletzten ebenso wie bei chronisch kranken Patientinnen und Patienten, zudem bei Menschen in abgelegenen Bergdörfern und Menschen in Not. Als Spenderin und Spender können Sie sich darauf verlassen, dass wir verantwortungsbewusst mit den uns anvertrauten Geldern umgehen. Dazu gehört auch, dass wir Sie transparent über unsere Aktivitäten informieren.
Spenderservice
Ihr Kontakt zu uns
zum Kontakt-Formular+49 30 26997-400
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