„Weniger Sorge um meine betagte Mutter“ - Hausnotrufsysteme sind eine Entlastung für Familien

Schwaben, 06. Mai 2019

Die Sorge um ihre gesundheitlich angeschlagene, betagte Mutter ließen Silvia Stadelmann nie ganz los. Zwar ist die alte Dame für ihre 85 Jahre fit und kann in ihren eigenen vier Wänden in Augsburg leben. Was ihr jedoch zu schaffen macht, ist ihr medikamentös nicht einstellbarer, unberechenbarer Diabetes. „Ich wohne mit meiner Familie nur ein paar Kilometer entfernt und fahre jeden Tag mehrmals zu meiner Mutter“, so die Tochter. „Doch mein Mann und ich sind beruflich eingebunden und können nicht immer vor Ort sein. So blieb immer ein ungutes Gefühl und die bangen Fragen: Ist alles in Ordnung? Ist sie womöglich gestürzt? Braucht sie vielleicht Hilfe?“ Was schließlich für allseitige Beruhigung sorgte, war ein kleiner roter Knopf.

Viele Menschen, die sich um einen lieben Angehörigen kümmern, kennen die tagtägliche Sorge um dessen Wohlergehen. Doch nicht immer ist es möglich oder gewollt, rund um die Uhr für Mutter, Vater, Oma oder Opa da zu sein. „Aufgrund der ständigen Gefahr einer plötzlichen Unterzuckerung bei meiner Mutter, bei der schnelle Hilfe nötig ist, haben wir uns vor fünf Jahren gemeinsam entschlossen, ein Hausnotrufgerät für sie anzuschaffen. Seither sind wir alle sehr viel beruhigter“, sagt Silvia Stadelmann. Ihre Mutter trägt ihren roten Notrufknopf, der aussieht wie eine Armbanduhr (auch eine Version als Halskette wäre möglich gewesen), Tag und Nacht am Handgelenk. Im Notfall oder wenn sie sich unwohl fühlt, muss die Seniorin einfach nur den Knopf drücken und sofort wird eine Sprechverbindung zur Hausnotrufzentrale des Anbieters – im Fall von Silvia Stadelmanns Mutter sind dies die Johanniter – hergestellt. Ein freundlicher, kompetenter Mitarbeiter fragt dann über die vorab unkompliziert installierte Freisprechanalage, ob alles in Ordnung ist und kann bei Bedarf umgehend Hilfeleistungen in die Wege leiten, etwa den Notarzt alarmieren. In diesem Fall macht sich parallel ein Mitarbeitender der Johanniter mit dem hinterlegten Haustürschlüssel auf den Weg zur Wohnung, um die Helfer hineinzulassen. Auch die Angehörigen werden sofort verständigt. Selbst wenn ein Fall eintritt, in dem die Person Zuhause nach dem Drücken des Knopfes keinen sprachlichen Kontakt aufnehmen kann, z.B. durch Bewusstlosigkeit, sieht der Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale auf dem Bildschirm, wer den Alarm ausgelöst hat, wo der Teilnehmer wohnt, welche Personen zu benachrichtigen sind, welche Vorerkrankungen vorliegen und kann umgehend Hilfe auf den Weg schicken.

„Wir haben uns für die zusätzliche Option mit Fallsensor entschieden“; berichtet Silvia Stadelmann. „Das heißt, wenn meine Mutter aus irgendeinem Grund stürzt, fängt das Gerät sofort zu Piepsen an und stellt die Verbindung zur Zentrale her.“ Auch wenn die ältere Dame sich, was gelegentlich vorkommt, einfach nur die Hand mit dem Armband etwas fester anstößt, reagiert der Sensor sofort. Auch dann kommt prompt die Nachfrage, ob Hilfe benötigt wird. „Wir hatten zum Glück bisher immer nur falschen Alarm. Das ist meiner Mutter zwar manchmal unangenehm, aber für die Mitarbeiter in der Zentrale überhaupt kein Problem, das versichern sie ihr auch immer.“

Für sie, ihren Mann und natürlich die Mutter stelle der Notrufknopf eine enorme Erleichterung dar: „So kann meiner Mutter weiterhin zu Hause wohnen. Denn wir alle wissen jetzt einfach, dass sofort jemand da ist, wenn mal was sein sollte. Das gibt ein gutes Gefühl von Sicherheit.“

Hausnotrufsysteme gibt es von verschiedenen Anbietern. Die Johanniter bieten im Rahmen ihrer Sicherheitswochen Neukunden und Interessierten bis zum 31. Mai die Möglichkeit, ihr System in der Basisversion einen Monat lang kostenlos zu testen. In diesem Zeitraum entfällt auch die Anschlussgebühr.

Weitere Informationen zum Hausnotrufsystem der Johanniter m Regionalverband Schwaben erhalten Sie im Internet unter www.johanniter.de/schwaben oder telefonisch unter Telefon: 0821 25924-12.

Ihr Ansprechpartner zum Hausnotruf und Kombinotruf Daniel Klein

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Schwaben
Holzweg 35 a
86156 Augsburg