Luftrettung beim MANV

Luftrettung beim Massenanfall von Verletzten (MANV) 


Konzepte zur Bewältigung von Großschadensereignissen

- Führung und Kommunikation durch Leitendenden Notarzt und org. Leiter Rettungsdienst

 

Konzentration von Personal und Gerät


Einsatzstellenstruktur:

 

- Behandlung nach Dringlichkeit
- Sichtung
- Dislozierung der Patienten
- Transportkapazität
- Materialreserve

 

Was kann die Luftrettung im Großschadenfall?

 

- Schnelle Heranführung von Personal und Material
- Transportkapazität – weiträumige Verteilung
- Erkundung aus der Luft
- Suche von Schadensorten
- Heranführung zusätzlichen Materials
- Heranführung zusätzlicher Notärzte
- ggf. Windeneinsatz etc.


Organisation der Luftrettung im Land Brandenburg

Luftrettung im Großschadensfall- Massenanfall Verletzter:

 

Werden bei einem Großschadensfall zusätzliche Luftrettungsmittel benötigt
können diese bei der Luftrettungsleitstelle Lausitz angefordert werden. Die
Leitstelle Lausitz übernimmt für jeden Großschadensfall im Land Brandenburg
die Koordination und Anforderung der Luftrettungsmitel.

 

Leiter: Pilot ersteintreffender RTH

Kommunikation:

- 2 m Funk
- Flugfunk (VHF)
- ggf. 4 m Funk

Ausreichende Größe und Abstand zur Einsatzstelle
Ggf. Pendelverkehr mit RTW


Einsatzbeispiel: Busunfall 18.06.2003 A 9 (36 Verletzte) Rettungsmittel

Eingesetzt waren:

14 Notärzte
 7 RTH
 4 NEF
 3 Sonstige
13 RTW
16 KTW (reguläre und KTW 4Tragen)
 2 SEG Sichtung/Behandlung/Technik
 2 SEG Transport/Arztgruppe
 1 SEG Betreuung
 1 GWRD
    Seelsorge

Verteilung der Verletzten auf 13 Krankenhäuser:

KH Belzig 5
KH Potsdam EvB 6
KH Potsdam St. Josefs 4
KH Brandenburg SKB 6
KH Berlin Behring 4
KH Berlin UKBF 3
KH Berlin UKB 1
KH Berlin Virchow 1
KH Jüterbog 2
KH Wittenberg 1
KH Lübben 1
KH Magdeburg Olvenst. 1
KH Neuruppin 1

Insgesamt:


36 Verletzte
15 Unverletzte
1 Patient verstorben