Das Endoprothesenregister
Neues aus dem Endoprothesenregister Deutschland
- Das EPRD (Endoprothesenregister Deutschland) existiert seit 2010 und ist das drittgrößte Register weltweit
- Es beinhaltet inzwischen mehr als 3 Millionen Datensätze für Knie- und Hüftendoprothetik
Aus dem Jahresbericht 2024:
- 721 Krankenhäuser nahmen 2024 teil
- Im Jahr 2024 wurden 410.333 Eingriffe dokumentiert
- 77,2% der Hüft TEP wurden zementfrei implantiert (↔ Anzahl ungefähr gleichbleibend)
- 23% Kurzschaftprothesen (↑ Anzahl steigend)
- Bei Patienten über 75 Jahren steigt der Anteil zementierter Schaftverankerungen
- Immer häufiger fällt die Wahl auf 36mm-Köpfe und kurze Halslängen, die eine geringere Ausfallwahrscheinlichkeit haben
- 95% der primären Knietotalendoprothesen und fast 89% der unikondylären Versorgungen wurden komplett zementiert verankert
- Die Verwendung mobiler Plattformen geht weiter zurück (2024: 7,1% der Knie TEPs)
- Hohe Behandlungszahlen reduzieren bei elektiven Versorgungen tendenziell das Risiko für Wechseleingriffe
- Patientenspezifische Faktoren wie Alter, Geschlecht, BMI und Begleiterkrankungen beeinflussen die Ausfallwahrscheinlichkeiten deutlich
- Seit 2025 ist für alle Kliniken die Erfassung sog. PROMS (Patient Reported Outcome Measures) möglich
Wir sind von Anfang an dabei: