Gonarthrose

Kniegelenkverschleiß - Gonarthrose

Nachdem die konservativen (nicht operativen) Möglichkeiten bei Kniegelenkverschleiß ausgeschöpft sind (siehe auch AWMF Leitlinie Gonarthrose) wird nach Sicherung der Befunde in der unserer Indikationssprechstunde die Indikation zum künstlichen Kniegelenkersatz gestellt.

In Deutschland wurden im Jahr 2019 ca. 125.000 Knieendoprothesen implantiert. Damit stellt die Knieendoprothetik in Deutschland und somit auch in Gronau einen häufigen Eingriff dar. Dennoch werden in der Literatur bis zu 20% unbefriedigende Ergebnisse beklagt.

Neue Erkenntnisse in der personalisierten Medizin haben auch in der Orthopädie und Traumatologie Einzug gehalten. Der individuellen und großen Variabilität in der Anatomie wird zunehmend Rechnung getragen.

Durch Entwicklung des 3D-Drucks können mittlerweile patientenindividuelle Instrumente und Sägeschablonen als auch Prothesen hergestellt werden. Die Operation kann im Vorfeld perfekt am 3D-Modell am Computer durchgespielt werden, bis ein perfektes Ergebnis vorliegt.

Moderne Instrumentarien und Implantate mit feinstufigen Größenabstimmungen (1mm) erlauben es diese individuelle Planung exakt umzusetzen.  

Hierdurch erhoffen auch wir in Gronau bessere Ergebnisse in der Knieendoprothetik zu erzielen.

Nachdem die Indikation zur Knieendoprothese gestellt und ein Termin zur Operation festgelegt wurde, werden alle weiteren Schritte von uns - in Absprache mit Ihnen -  für Sie erledigt. Ihr Aufenthalt im Krankenhaus beträgt 5-7 Tage, daran schließt sich eine 3-wöchige ambulante oder stationäre Anschluss-Heilbehandlung an. Prinzipiell ist die Knieendoprothese sofort belastbar. Sie können also schmerzadaptiert bereits am OP-Tag im Zimmer mobilisiert werden.

Falls Sie Fragen haben können Sie diese über unser Kontaktformular stellen oder direkt in der Sprechstunde.

Ihr Dr. Gruß