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22.03.2024 | Johanniter-Krankenhaus Stendal

„Den Start bei uns erleichtern“

Krankenhaus und Sprachschule kooperieren

Gemeinsames Treffen im Krankenhaus: Prof. Jörg Fahlke (von links, Ärztlicher Direktor), Jana Höft (Personalleiterin), Mechthild Bleuel von inlingua sowie die Mediziner Daria Koleno, Alexandra Heyer und Mikheil Bakradze. Foto: Johanniter-Krankenhaus

„Endlich haben wir einen Termin für die Fachsprachprüfung bekommen. Und das verdanken wir auch dem Johanniter-Krankenhaus, das uns eine Stellenzusage gegeben hat“, sagen Daria Koleno, Mikheil Bakradze (beide aus der Ukraine) und Alexandra Heyer (aus Kirgisistan) übereinstimmend. Gemeinsam lernen die drei Mediziner Deutsch in der inlingua Sprachschule in Stendal, während bereits intensive Kontakte ins Johanniter-Krankenhaus bestehen.

Das Johanniter-Krankenhaus und die inlingua Sprachschule in Stendal verstärken nun ihre Kooperation zur Begleitung von Fachkräften aus dem Ausland. Im Mittelpunkt steht die intensive Sprachförderung gewonnener und künftiger Mitarbeitender. „Wir wollen Medizinern und Pflegenden den Start bei uns erleichtern“, so Krankenhausdirektor Jens Domke. Dies nutze nicht nur den neuen Kolleginnen und Kollegen, sondern selbstverständlich auch den Patienten.

Neben der Arbeit mit hohen Anforderungen an die medizinische und pflegerische Versorgung müssen Ärzte und Pflegende gut in Deutsch kommunizieren können. Für Mediziner ist zum Beispiel die Prüfung auf C1-Niveau für die Berufserlaubnis bzw. Approbation bei einem deutschen Landesprüfungsamt nötig. „Sprachkursbegleitende Hospitationen im Krankenhaus bereiten besser auf eine Arbeit hier vor“, erklärt Mechthild Bleuel, Leiterin der inlingua Sprachschule. Auch Förderprogramme für Ärztinnen und Ärzte, die bereits im Arbeitsprozess stehen, können besser ausgeschöpft werden.

Das Johanniter-Krankenhaus freut sich unterstützen zu können und hofft, Daria Koleno für die Innere Medizin sowie Alexandra Heyer und Mikheil Bakradze für die Allgemeinchirurgie an Bord zu holen. Weitere dringend benötigte ausländische Fachkräfte in Medizin und Pflege sollen ihnen folgen.