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02.01.2026 | Johanniter-Krankenhaus Stendal

Oweis heißt das Neujahrsbaby Stendals (und Sachsen-Anhalts)

579 Geburten im vergangenen Jahr

Oweis in den Armen seiner Mama Weam Hussian Alkormaji, flankiert von Papa Abdalah El Kormagy und Oberarzt Dr. Alexander Neumann. Foto: Claudia Klupsch

Oweis ist da! Das Neujahrsbaby 2026 im Johanniter-Krankenhaus Stendal dürfte auch das Neujahrsbaby des Landes Sachsen-Anhalt sein. Bereits um 0.26 Uhr am 1.1.2026 erblickte der Kleine das Licht der Welt. „Damit toppen wir Magdeburg und Halle, deren erste Babys laut MDR um 1.30 Uhr (Magdeburg) und Halle (1.45 Uhr) geboren wurden“, bezieht sich Dr. Alexander Neumann, Oberarzt in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, auf einen entsprechenden Bericht. 

Oweis ist das fünfte Kind von Weam Hussian Alkormaji und Abdalah El Kormagy. Zu Hause in Stendal warten drei Schwestern und ein Bruder im Alter von ein bis zehn Jahren auf das Geschwisterchen. Bei 53 Zentimetern vom Köpfchen bis zu den Füßchen bringtder süße Junge 3.420 Gramm auf die Waage. Die Freude bei den 2014 aus Libyen geflüchteten Eltern ist riesig.  

Ein Blick der Stendaler Geburtsstation in die Statistik des vergangenen Jahres: 579 Geburten, davon vielmal Zwillinge, verzeichnet das Stendaler Johanniter-Krankenhaus. 583 Kinder - 288 Mädchen und 295 Jungen - kamen hier auf die Welt. „Mit dieser Bilanz haben wir trotz bundesweit sinkender Geburtenraten unsere Stellung als führende Geburtsklinik im Norden Sachsen-Anhalts gefestigt“, freut sich Dr. Alexander Neumann.

Als Geburtsklinik ist die Stendaler Klinik erste Adresse für Gebärende in der Altmark. Das Team aus erfahrenen Hebammen, Kinderschwestern, Ärztinnen und Ärzten ist rund um die Uhr im Einsatz. Ein hohes Maß an Sicherheit für einen glücklichen Start ins Leben ist mit modernster Überwachungstechnik gewährleistet. Auch für problematische Geburten ist die Stendaler Frauenklinik bestens gerüstet, so etwa für Kaiserschnitte. Sollte ein Kind zu früh auf die Welt kommen oder aus anderen Gründen einer kinderärztlichen Intensivbetreuung bedürfen, so ist die Neugeborenen-Intensivstation (Neonatologie) nur wenige Schritte vom Kreißsaal entfernt.