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16.07.2025 | Johanniter-Krankenhaus Stendal

Spendenaktion für „Qwiek.up“ geht weiter

Drei neue Geräte für schwer erkrankte Patienten

Mitarbeitende mit Quiek Up Geräten im Patientenzimmer
Pflegedirektorin Beate Wogawa und Mario Lüder, Stationsleiter vom IMC, CPU und Stroke Unit, mit den drei neuen Projektoren. Foto: Claudia Klupsch

Die Spendenaktion für „Qwiek.up“ erfährt weiter große Unterstützung. Nachdem in den vergangenen Jahren zwei Spender aus Stendal und Tangermünde die Anschaffung der ersten Projektoren ermöglichten, konnten inzwischen drei weitere Geräte finanziert werden. Die Johanniter-Stiftung hat die Kosten für zwei Projektoren übernommen. Eine weitere Anschaffung wurde durch zusätzliche Privatspenden realisiert.

„Qwiek.up“ leistet einen wertvollen Beitrag in der Versorgung von Schwerstkranken, insbesondere von Menschen, die sich in belastenden, einsamen oder beängstigenden Situationen befinden. Es ist ein innovatives Projektionssystem, das beruhigende Filmsequenzen, wie etwa Waldspaziergänge, Aquarien oder einen Sternenhimmel an Wände oder Decken projiziert, begleitet von einer entspannenden Klangkulisse. Ziel ist es, die Patientinnen und Patienten gezielt abzulenken und ihnen Momente der Ruhe zu schenken. Besonders hilfreich ist der Einsatz beispielsweise zur Beruhigung und auch Ablenkung bei schmerzhaften oder unangenehmen medizinischen Prozeduren. Zudem haben Angehörige die Möglichkeit, persönliche Bilder und Botschaften über einen USB-Stick einzuspielen, um ihren nahestehenden Menschen Zuspruch und Trost zu spenden.

„Wir freuen uns sehr über die neuen Geräte, die vor allem unseren schwer erkrankten Patientinnen und Patienten zugutekommen – etwa auf der IMC-Station (Intensivüberwachungspflege), auf der z.B. Patienten nach einem Schlaganfall oder nach kardiologischen Akutereignissen behandelt werden. Ein weiteres Gerät wird unterstützend und hilfreich auf der Palliativstation eingesetzt“, so Pflegedirektorin Beate Wogawa. „Unser herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern.“ Positive Rückmeldungen gebe es bereits von den Patienten. „Sie  freuen sich und sind dankbar, wenn eines der Geräte bei ihnen zum Einsatz kommt.“