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Kinder im Irak
Im Irak

verbessern wir den Zugang zu Basisgesundheitsdiensten für Vertriebene, Zurückkehrende und Einheimische. Sie erhalten medizinische Behandlung und psychologische Unterstützung.

Die Auslandshilfe im Irak

Darum sind wir vor Ort

Im Jahr 2017 erreichte der Konflikt zwischen den staatlichen Sicherheitskräften und dem Islamischen Staat (IS) seinen Höhepunkt. Jahre später sind die Auswirkungen im Irak noch immer zu spüren. Ethnische und soziale Spannungen, eine unsichere politische Lage sowie Naturkatastrophen tragen zu einer sich verschlechternden humanitären Lage der Bevölkerung bei. Die bewaffneten Auseinandersetzungen führten dazu, dass viele Menschen vor der Gewalt fliehen mussten. In Bagdad leben mehr als 7 Millionen Menschen, von denen die überwiegende Mehrheit von traumatischen Erfahrungen betroffen ist, darunter auch Rückkehrer und Binnenvertriebene.

5
Jahre im Land aktiv
Seit 2017 helfen wir im Irak
1.460.000
Irakerinnen und Iraker
sind laut UN physisch oder mental versehrt
4.525
Menschen
konnten wir 2021 unterstützen
2
Partnerorganisationen
setzen die Maßnahmen vor Ort um

Das leisten wir zusammen mit lokalen Partnern

Die Johanniter-Auslandshilfe ist seit 2017 über Partnerorganisationen im Irak aktiv, um der Bevölkerung den Zugang zu Basisgesundheitsdiensten zu ermöglichen. Dabei liegt der Fokus auch auf der Reintegration. Vielen Rückkehrern erschwert ein Mangel an sozialen und medizinischen Serviceleistungen wieder Fuß zu fassen. Um dies zu erleichtern, haben wir Maßnahmen ergriffen, um Rückkehrern, Binnenvertriebenen und Aufnahmegemeinschaften zu helfen und sie vor allem bei medizinischen und psychischen Themen zu begleiten.

Projektmeldungen zum Irak

  • Mentale Gesundheit im Irak: Den inneren Frieden finden
    Drei Mitarbeitende betrachten Unterlagen. Alle tragen einen medizinischen Mundschutz

    Mentale Gesundheit im Irak: Den inneren Frieden finden

    09.10.2021

    Zwischen 2013 und 2017 mussten fast sechs Millionen Menschen im Irak fliehen, nachdem der IS große Teile das Land mit Terror überzog. Das Ziel unserer Partnerorganisation Jiyan Foundation ist es, die seelischen Verletzungen zu heilen.

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  • Irak: Offene Wunden nach der IS-Herrschaft
    Eine Mitarbeiterin der Jiyan Foundation und Patienten vereinbaren Termine

    Irak: Offene Wunden nach der IS-Herrschaft

    08.10.2020

    Die irakische Stadt Alquosh hat viele traumatisierte Geflüchtete während der Herrschaft des Islamischen Staates (IS) aufgenommen. Unsere Partnerorganisation Jiyan Foundation for Human Rights leistet psychologische Betreuung für die Betroffenen.

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