Wir über uns

Die Biker der Johanniter sind immer da, wenn es zur Hauptreisezeit auf den Autobahnen eng wird. Auch bei Großveranstaltungen wie Sportereignissen, Kirchentage, G-8-Gipfel, Biker-Treffen, Motorradgottesdiensten und Sternfahrten
unterstützen sie den reibungslosen Ablauf von erhöhtem Verkehrsaufkommen.

Partner der Autobahnpolizei

Die Fahrer auf ihren schnellen Maschinen helfen in Kooperation mit der Autobahnpolizei bei der Beseitigung von Stauursachen, dem Heranführen von Pannenhelfern oder der Versorgung erschöpfter Autofahrer. Außerdem werden auch Tipps für Umleitungsalternativen gegeben. Per Funk werden sie vom Einsatzführer der Autobahnpolizei angefordert, sind aber auch eigenständig on tour. Sie sind sogenannte „First Responder“, also Helfer auf zwei Rädern, die zügig Erste Hilfe leisten können und weitere Maßnahmen einleiten.

Freiwillig im Stau

Wenn andere Urlaub machen, haben die Johanniter-Stauhelfer Hochsaison.

Die Fahrer sind freiwillig und ehrenamtlich in ihrer Freizeit unterwegs. Pünktlich zu Beginn der Osterferien ist die Johanniter-Flotte einsatzbereit: Vom Osterreiseverkehr bis zum Abschluss der Herbstferien sind die ehrenamtlichen Johanniter mit ihren schnellen Maschinen im Einsatz.

Retter auf zwei Rädern

Alle Johanniter-Biker sind ausgebildete Rettungshelfer, -sanitäter oder Rettungsassistenten. Sie haben die Berechtigung zur Defibrillation mit dem teils mitgeführten AED-Gerät (Automatische Externe Defibrillation). Jährliches Fahrsicherheitstraining ist Voraussetzung für den Dienst in der Motorradstaffel, ebenso mindestens 30 Stunden jährliche Fortbildung für Rettungsdienstmitarbeiter.

Die Geschichte der Johanniter-Stauhilfe im Norden

Entstehung im Kreisverband Harburg

Warum nicht das Hobby Motorrad fahren mit dem Sanitätsdienst verbinden, sagte sich Heinrich Wolters, selber in der Freizeit aktiver Kradfahrer und Rettungsassistent.

Mit zwei Motorrädern und vier Sanitätern startete die Motorrad-Crew im März 1996, nachdem ein umfassendes Konzept erarbeitet und motorrad-technisch wie sanitätsdienstlich qualifiziert durchdacht worden waren. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Polizei und Automobilclubs wurde vereinbart. Bei der Erstausstattung und dem Auf-/Umbau der Motorräder, die überwiegend von Ehrenamtlichen in Handarbeit erfolgte, half eine Motorradwerkstatt tatkräftig mit.