Aktiv

Aktiv im Alltag

Unbeschwert feiern, Musik und die Gemeinschaft mit anderen genießen: Bei unzähligen Sport- und Kulturveranstaltungen in ganz Bayern sorgten die Johanniter 2025 wieder im Sanitätsdienst für Sicherheit und schnelle Hilfe. Unauffällig im Hintergrund schützten sie die Gäste und leisteten bei Bedarf professionelle medizinische Unterstützung.

Prominenz aus Rock und Pop

Julian Müller und weitere Johanniter-Einsatzkräfte koordinieren in einer verglasten Leitstelle den Sanitätsdienst bei einer Großveranstaltung mit voll besetzten Rängen. Sie arbeiten an Funk, Telefon und mehreren Monitoren.
Ende Juli lockte ein besonderes Open-Air-Highlight ins Münchner Olympiastadion: Der britische Entertainer Robbie Williams begeisterte knapp 70.000 Fans. Auch hier standen die Johanniter für schnelle Hilfe bereit – mit rund 140 Einsatzkräften.

Eine feste Institution war dabei wieder der Johanniter-Sanitätsdienst beim Festival „Rock im Park“, das 2025 sein 30-jähriges Jubiläum feiern durfte. Für die Sicherheit und medizinische Versorgung der Festivalgäste rund um die Hauptbühne auf dem Nürnberger Zeppelinfeld waren vom 5. bis 8. Juni 150 engagierte Johanniterinnen und Johanniter im Dauereinsatz. Und das für die Rekordkulisse von 88.500 Besuchenden – und rein ehrenamtlich. Unterstützung kam dabei von Johanniter-Regionalverbänden aus ganz Deutschland und selbst aus Österreich.

Diese Zusammenarbeit über Landes- und Regionalgrenzen hinweg hat Tradition und ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und hohe Einsatzbereitschaft. Für alle Eventualitäten gerüstet, richteten die Johanniter einen umfassenden Behandlungsplatz ein, koordinierten die Einsatzführung und stellten die Verpflegung der Kräfte sicher. Die Feldküchen-Teams aus Schwandorf und Schwabach bereiteten rund 2.000 Mahlzeiten zu.

Bunt, laut und engagiert

Johanniter nehmen an einer Pride-Parade teil und halten eine große Johanniter-Pride-Flagge. Viele tragen graue Johanniter Polos und bunte Hüte. Im Hintergrund feiert die Menge vor einem Haus mit dem Schild „Queeres Zentrum“.
Ehren- und Hauptamtliche der Johanniter waren bei CSD-Veranstaltungen in München, Regensburg, Erlangen und Nürnberg dabei.

Mittendrin und aktiv dabei waren die Johanniter am letzten Juni-Wochenende beim Christopher Street Day (CSD) in der Landeshauptstadt: Mit zwei Sanitätsstationen, sechs Einsatzfahrzeugen und rund 50 Ehrenamtlichen waren die Feiernden bestens versorgt. Damit nicht genug: Rund 40 weitere Johanniter aus dem Haupt- und Ehrenamt waren gemeinsam mit der Johanniter-Jugend selbst Teil der Politparade. Mit am Start waren Johanniter aus München, Oberbayern und Unterfranken. Kurz darauf zeigten auch die Kolleginnen und Kollegen in Ostbayern beim CSD in Regensburg Flagge und besetzten eine Sanitätsstation, zwei Einsatzfahrzeuge sowie zwei Maschinen der Motorradstaffel. Stolze 80 Teilnehmende waren bei der Parade dabei. Und auch in Mittelfranken verwandelte sich die Nürnberger Innenstadt in einen farbenfrohen CSD-Schauplatz. Unter dem Motto „Mach mit! – Nie wieder still!“ setzten zahlreiche Teilnehmende ein starkes Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Respekt.

Eine sportliche Herausforderung für Teilnehmende mit viel Durchhaltevermögen war dagegen der „Megamarsch“ am 17. und 18. Mai: Mit bis zu vier Motorrädern, einer Fahrradstaffel sowie zwei Teams mit Krankentransport- und Rettungswagen betreuten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Johanniter die 100 Kilometer langen Marathon-Wanderung von München nach Garmisch-Partenkirchen. Von den 2.849 Starterinnen und Startern kamen knapp 2.000 ins Ziel. Mehrere Dutzend wurden von den Johannitern bestens versorgt.

Zum dritten Mal dabei waren die Johanniter beim Kaltenberger Ritterturnier, einem der weltgrößten Mittelalter-Festivals. An drei Wochenenden betreuten die Johanniter aus Bayerisch Schwaben täglich bis zu 14.000 Gäste.

9.680
Mitarbeitende im Johanniter-Ehrenamt