Jahresbericht 2025
Vorwort
Vorstand des Landesverbandes Bayern der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Liebe Freundinnen und Freunde der Johanniter,
das Jahr 2025 war für uns Johanniter in Bayern geprägt von Neuanfängen und der Weiterführung von Bewährtem. Ob unsere Kolleginnen und Kollegen in Unterfranken das 60-jährige Bestehen ihres Verbandes gefeiert haben, Kindertageseinrichtungen wie in Unterdürrbach auf ein ganzes Vierteljahrhundert zurückschauen – oder in Senden mit den „Königskindern“ die 200. Kita der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern eröffnet hat: Wir sind einerseits stolz auf bisher Erreichtes, bleiben aber auch immer am Puls der Zeit und stellen uns neuen Herausforderungen.
Dass diese in den vergangenen Jahren wieder den Charakter einer längst überkommen geglaubten Ära angenommen haben, ist eine Entwicklung, die für uns alle kaum vorstellbar war. Wir Johanniter sehen aber auch hierin einen Auftrag und angesichts aktueller Bedrohungslagen auch die Herausforderung, gemeinsam vorzusorgen. Deshalb haben die Johanniter bundesweit und gerade im Freistaat die zivil-militärische Zusammenarbeit vertieft. Denn in enger Abstimmung mit den Kommunen, Feuerwehren, dem THW, der Polizei und der Bundeswehr gilt es, in Übungen robuste Sanitäts- und Logistikketten auf den Prüfstand zu stellen. Dadurch stärken wir die Resilienz unseres Freistaats gegen die Auswirkungen von Naturereignissen, Blackout-Szenarien und hybriden Risiken.
Unsere Aufgabe bleibt dabei immer dieselbe: die Hilfe von Mensch zu Mensch. Mit Professionalität, Herz und einem klaren Auftrag sind dafür neben den gut 6.000 Johanniterinnen und Johannitern im Hauptamt auch unsere 9.680 Ehrenamtlichen da. Sie alle werden getragen von der Unterstützung der knapp 255.000 Fördermitglieder, die an uns und unsere Arbeit glauben. Dafür ein herzliches „Vergelt’s Gott“. Denn diese Unterstützung ist ein Zeichen von Solidarität – für ein sicheres Bayern.
Unsere Zahlen