Letzte-Hilfe-Kurs in Quickborn: Sterben als Teil des Lebens
Interessierte können sich zum Thema Letzte Hilfe, Sterbebegleitung und Tod bei den Johannitern am 24. Januar 2026 kostenlos informieren
Der Tod ist ein Thema, über das die meisten Menschen nicht gerne sprechen. Wenn Angehörige, Freunde oder Verwandte sich ihrem Lebensende nähern, wissen daher viele nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. In Letzte-Hilfe-Kursen lernen sie, wie sie sterbenden Menschen zur Seite stehen können. Einen solchen Kurs bietet der Ambulante Hospizdienst der Johanniter am 24. Januar 2026 von 14 bis 18 Uhr kostenlos für Interessierte an. Um Anmeldung wird gebeten: mareke.oltmanns(at)johanniter.de oder 04121 780 1368. Der Kurs findet im Johanniter-Haus Lindenpark, Esmarchstraße 22/24, Elmshorn statt.
„Bei den Johannitern machen viele Menschen normalerweise einen Erste-Hilfe-Kurs – und hoffen natürlich, dass sie dieses Wissen niemals brauchen werden“, sagt Mareke Oltmanns vom Ambulanten Hospizdienst der Johanniter. „Sterben gehört allerdings zum Leben dazu. Wir alle sind sterblich und werden – ob jung oder alt – dem Thema Krankheit, Sterben und Tod irgendwann einmal begegnen.“ Umso wichtiger sei es, gut vorbereitet zu sein, um sich sicherer zu fühlen und weniger Angst zu haben. Der Kurs „Letzte Hilfe“ richtet sich daher ausdrücklich an alle Menschen – egal, ob sie bereits einmal mit dem Tod in Berührung gekommen seien oder nicht.
Mareke Oltmanns ist zertifizierte Dozentin für die „Letzte Hilfe“. Gemeinsam mit Diplom-Psychologin Petra Marré vermittelt sie den Teilnehmenden das Einmaleins der Sterbebegleitung. „Im Kurs sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens. Auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind Thema.“ Außerdem gehe es um mögliche Beschwerden im Prozess des Sterbens und deren Linderung. „Wir überlegen abschließend gemeinsam, wie man gut Abschied nehmen kann und besprechen Möglichkeiten und Grenzen.“