Hochwasser-Hilfe NRW: Ihre Spende wirkt – kurz-, mittel- und langfristig!

Heftige Unwetter hinterließen massive Zerstörungen und brachten großes Leid

Reißende Wassermassen, eingestürzte Gebäude, zerstörte Infrastruktur, Vermisste und Tote: Vor gut einem Jahr hinterließen schwerste Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz ein Bild der Verwüstung und brachten großes Leid. Viele Menschen verloren alles.

Akuthilfe: NRW-Johanniter im Großeinsatz

Unsere Katastrophenschützerinnen und -schützer waren als Ersthelferinnen und Ersthelfer unmittelbar nach den extremen Überschwemmungen für die Menschen im Einsatz. Mehr als 600 Johanniterinnen und Johanniter allein aus NRW arbeiteten über Wochen mit all ihrer Kraft und mit viel Herzblut – teilweise bis zur völligen Erschöpfung und ein Großteil davon ehrenamtlich.

Sie retteten Menschenleben, leisteten Erste Hilfe für Verletzte, evakuierten Menschen aus gefährdeten Gebäuden, suchten mit ihren Rettungshunden Vermisste, boten psychologische Hilfe an, organisierten Notunterkünfte für obdachlos gewordene Menschen, verpflegten Betroffene und Einsatzkräfte, transportierten Lebensmittel, Trinkwasser und Material und sorgten für Strom und Wasser.

Zunächst galt es, die ärgste Not zu lindern

Mit unseren finanziellen Soforthilfen unterstützten wir viele Betroffene unmittelbar und direkt nach der Katastrophe. Unsere Mitarbeitenden waren dazu in den Flutgebieten unterwegs und zahlten nach eingehender Prüfung Überbrückungshilfen von bis zu 5.000 Euro pro betroffenem Haushalt aus. So konnte zumindest die ärgste Not gelindert werden. Allein in den ersten sechs Monaten nach der Katastrophe vergaben wir über zwei Mio. Euro an Soforthilfen und halfen damit über 2.000 betroffenen Familien – vor Ort, transparent und nah am Menschen.

Wiederaufbauhilfen lösen Überbrückungshilfen ab

Nach den beiden Phasen der Rettung und der Soforthilfe haben wir gemäß dem gesetzlich geregelten „Nachrangigkeitsprinzip“ die Phase der Wiederaufbauhilfe gestartet. Sind Leistungen von Versicherungen sowie staatliche Hilfen geprüft und keine oder keine ausreichenden Mittel für einen umfassenden Wiederaufbau vorhanden, können und dürfen auch wir die Flutopfer finanziell unterstützen. Das tun wir nun mit aller Kraft und angesichts der Schwere der Schäden voraussichtlich über mehrere Jahre.

Dank unserer starken Katastrophenschützerinnen und -schützer und unserer Spenderinnen und Spender konnten und können wir vor Ort weiter viel bewirken. Wenn wir gemeinsam ausrücken, decken wir vieles ab: Wir sind Retterinnen, Kümmerer, Zuhörerinnen, Wohltäter. Zusammen schützen wir Menschenleben, helfen Betroffenen und verhindern weitere Schäden.

Ihre Spenden helfen, Menschen zu retten und Leben zu schützen

Die Großeinsätze im Rahmen der Corona-, Hochwasser- und Ukrainehilfen zeigen, wie unersetzlich das Ehrenamt ist. Die Katastrophenschützerinnen und -schützer der Johanniter sind unsichtbar, bis man sie braucht – aber dann sind sie mit vollem Einsatz dabei, um Menschenleben mit all ihrer Kraft zu schützen.

All das ist nur möglich, weil sich auch unsere vielen ehrenamtlichen Johanniterinnen und Johanniter in unzähligen Trainings und Fortbildungen intensiv vorbereiten. Um jedoch im Notfall immer einsatzbereit zu sein, braucht es spezielle Ausrüstungen, modernste Technik und geeignete Fahrzeuge.

Wir Johanniterinnen und Johanniter werden auch in Zukunft für die Menschen da sein, ihnen zuhören und helfen. Dazu benötigen wir Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für die Menschen vor Ort! Aus Liebe zum Leben.

Jede Spende zählt:

  • Mit 75 Euro schulen wir einen ehrenamtlichen Rettungshelfer in einem medizinischen Intensivkurs.
  • Mit 100 Euro statten wir einen Rettungssuchhund mit einem GPS-Datenlogger aus.
  • Mit 250 Euro schaffen wir wichtiges medizinisches Material für eine „mobiles Krankenhaus“ an.

Wieder einmal zeigt sich, wie unersetzlich das Ehrenamt ist. Unsere Einsatzkräfte sind unsichtbar, bis man sie braucht - aber dann sind sie mit vollem Einsatz dabei, um Menschenleben mit all ihrer Kraft zu schützen. Gemeinsam sind wir vieles, wenn wir ausrücken: Retter, Kümmerer, Zuhörer, Wohltäter. Zusammen schützen wir Menschenleben, helfen Betroffenen und verhindern weitere Schäden.