Die Auslandshilfe in Ecuador
Darum sind wir vor Ort
Ecuador ist eines der biologisch artenreichsten Länder der Welt. Das Land hat jedoch mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen. Diese reichen von Armut, Ungleichheit, Umweltzerstörung, Wasserknappheit und Gewalt bis hin zu den Auswirkungen des bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Kinder und Jugendliche, deren Familien von Armut betroffen sind, sehen wenige Perspektiven für ihre Zukunft und sind der allgegenwärtigen Gewalt in ihrem Umfeld ausgesetzt. Darunter leidet ihre mentale Gesundheit.
Das leisten wir zusammen mit unseren Partnern
In der Andenregion im Norden Ecuadors haben unsere Partner indigene Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft unterstützt. Es wurden Bewässerungssysteme installiert, um von den immer unregelmäßiger werdenden Regenfällen unabhängiger zu werden. In der Pazifikregion Ecuadors haben wir Projekte umgesetzt, um den Lebensunterhalt der ländlichen Bevölkerung zu sichern. Zum Schutz der lokalen Ökosysteme wurden mit Partnern Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung durchgeführt. In der Provinz Sucumbíos wurden marginalisierte Frauen bei der Sicherung ihres Lebensunterhalts und der politischen Teilhabe unterstützt.
Aktuell unterstützen wir mit unserem Partner Huma Rugby 350 Kinder und Jugendliche ausschwierigen Verhältnissen für eine bessere Gesundheit. Begleitet von Psycholog*innen und Trainer*innen spielen sie regelmäßig Rugby, nehmen an Turnieren teil und lernen dabei, dass es sich lohnt, sich gemeinsam für eine gute Sache einzusetzen. Der Sport gibt ihnen neues Selbstvertrauen und eine positive Perspektive.