Als ehrenamtliche Ausbilderin für Schulsanitäter*innen im Einsatz

Hüttlingen, 15. März 2019


Miri Holzner

 

  • Alter: 22
  • Verband: RV Ostwürttemberg
  • Tätigkeitsbereich & Funktion: Ansprechpartnerin und Ausbilderin für Schulsanitäter*innen, Betreuerin auf Veranstaltungen der Johanniter-Jugend, Sanitätshelferin auf Sanitätsdiensten
  • Dabei seit: 2009

So bin ich zu den Johannitern gekommen: 2009 wurde an meiner Schule, dem Ostalb-Gymnasium in Bopfingen, für den Schulsanitätsdienst geworben. Bis zu meinem Abi im Jahr 2015 war ich Schulsanitäterin, zeitweise Leiterin des Schulsanitätsdienstes und Leiterin einer Erste-Hilfe-AG („Junior-SSD“). Nebenbei machte ich die Ausbildung zur Jugendgruppenleiterin über die Johanniter-Jugend und meine Ausbildung zur Sanitätshelferin. Seit 2013 bin ich deshalb auch auf Sanitätsdiensten dabei.

Meine Aufgaben im Bereich Jugend sind: Die wichtigste Aufgabe ist, die Jugendlichen in Erste Hilfe fit zu machen und zu halten, damit sie im Notfall an ihrer Schule helfen können. Dazu gehören natürlich auch Freizeitaktivitäten außerhalb des Schulsanitätsdienstes. Als Jugendgruppenleiterin helfe ich gerne beim Organisieren und Planen von kleinen und großen Events der Johanniter-Jugend und betreue die Jungs und Mädels auf Veranstaltungen.

Das Besondere am Ehrenamt im Bereich Jugend ist für mich: Ich finde es total beeindruckend zu sehen, wie sich Jugendliche entwickeln! In ihrem ersten Jahr als Schulsani sind viele noch kleine schüchterne Ersthelfer und dann – so schnell kann man gar nicht gucken – sind sie in ein paar Jahren zu Sanitätshelfern oder SSD-Leitung geworden, machen beim Landeswettkampf mit, werden vielleicht sogar selbst zu Betreuern und wissen einfach ganz genau, was sie tun.

Mein wichtigstes Instrument/Werkzeug im Einsatz ist: Empathie. Aus jedem Kind und jedem jungen Erwachsenen kann man das Beste herausholen. Man muss aber zuhören, verstehen und lernen zu erkennen, was die Jugendlichen brauchen und sich wünschen. Man muss sie so nehmen wie sie sind und ihnen zeigen, dass jeder über sich selbst hinauswachsen kann.

Ein Held ist für mich: definitiv jemand, der eine Sommerfreizeit mit vierzehn Jugendlichen heil übersteht und alle gesund und glücklich wieder nach Hause bringt. Es ist ein schmaler Grad zwischen Chaos und Spaß…

Wenn ich nicht bei den Johannitern bin: Ich bin eigentlich fast immer bei den Johannitern, da ich neben dem Ehrenamt auch im Hauptamt als Duale Studentin tätig bin. Aber wenn ich mal wirklich nicht bei den Johannitern bin, bin ich entweder an der Dualen Hochschule in Heidenheim oder zuhause und koche gemeinsam mit meinem Freund oder ich bin in der Turnhalle und trainiere mit meiner Trainingspartnerin für die Schwarzgurt-Prüfung im Taekwondo.

Mein schönster Moment bei den Johannitern war: in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr, als wir auf unserer Sommerfreizeit in Italien am ersten Abend gemeinsam auf der Terrasse unseres Ferienhauses gegrillt haben.

Ich bin gerne bei den Johannitern, weil: dort verschiedenste Menschen gemeinsam lernen, wachsen und helfen.

Ich helfe Menschen, weil: jeder Mensch Hilfe verdient hat und Helfen glücklich macht.

Interessiert? Mehr zum Ehrenamt bei den Johannitern.

Ihr Ansprechpartner Mareen Kupka

Dienststelle Göppingen
Im Pfingstwasen 1
73035 Göppingen

Kartenansicht & Route berechnen