Ehrenamtlich aktiv als Ortsbeauftragte

Tübingen, 15. Oktober 2018

 

Daniela Hsieh

  • Alter: 26
  • Verband: OV Tübingen, RV Württemberg Mitte
  • Tätigkeitsbereich & Funktion: Ortsbeauftragte
  • Dabei seit: 2008

So bin ich zu den Johannitern gekommen: Ich fing vor genau 10 Jahren im SSD in Tübingen an. Damals wollte ich, ehrlich gesagt, medizinisch genauer wissen, welche meiner vielen Sportverletzungen ernst zu nehmen waren. Deshalb ließ ich mich zum Schulsanitäter ausbilden. Daraufhin entwickelte sich sehr schnell der Spaß und die Freude auch anderen Menschen zu helfen. Während meines Studiums fand ich den Bezug zum Ehrenamt im Bereich Sanitätsdienst/Katastrophenschutz und bin seither geblieben.

Meine Aufgaben als Ortsbeauftragte sind: Strukturierung und Organisation des Ortsverbandes, sprich von Lagermanagement bis hin zu Ausbildung und Motivation der Helfer über Fahrzeugcheck. Koordination und Vorbereitung der Helferabende und Sanitätsdienste, damit meine Helfer bestens vorbereitet sind für den Realeinsatz. Ansprechperson für meine Helfer und für die Veranstalter zu sein: Hast du Sorgen oder Kummer, wähle die Dani-Nummer. Vertretung des Ortsverbandes JUH intern und extern.

Das Besondere am Ehrenamt im Bereich Sanitätsdienst ist für mich:

  • Auf großen Diensten immer wieder JUH-Freunde und Kollegen aus ganz Deutschland zu treffen, die man im Jahr selten sieht.
  • Die abwechslungsreichen Patienten und deren Geschichten zu sehen und zu hören. Oftmals hat man die Möglichkeit sich mehr Zeit für einen nicht stark verletzten Patienten zu nehmen und sich viel mit ihm auszutauschen.
  • Helfer mit wenig Erfahrung und Wissen so lange zu begleiten und auszubilden, dass sie im Ernstfall mit dem richtigen Schema Leben retten und richtig handeln. Kurz gesagt, man hat die Entwicklung eines Laiens zu einem Lebensretter in der Hand.
  • Dass man nach jedem Dienst die Teamzugehörigkeit und den Teamzusammenhalt steigen sieht.

Mein wichtigstes Instrument/Werkzeug im Einsatz ist:

  • Materielles: Mein Stift. Um sich z.B. Patientenverläufe oder taktische Änderungen zu notieren.
  • Ansonsten: Mein Kollege/Team, auf den/das ich mich verlassen kann.

Ein Held ist für mich:
Eine Person, die ohne den Anspruch auf Lob, Arbeit und Tätigkeiten übernimmt und gewissenhaft ausführt.

Wenn ich nicht bei den Johannitern bin: Dann bin ich auf der Arbeit als Ingenieur unterwegs. Dort arbeite ich als Projekteiter und Hardwareentwickler der Elektronik für medizinische Geräte für die Hochfrequenz-Chirurgie. Oder ich gehe meinen Hobbies, wie Reisen mit Freunden, Fotografieren, Zeichnen und Sport nach.

Mein schönster Moment bei den Johannitern war:
Als wir 2014 unbeabsichtigt beim Landeswettkampf den guten 2. Platz belegten, und somit von jetzt auf nachher die unbekannten Tübinger bekannt machten. Der Moment bei dem sich alle mit uns mitgefreut und uns zugejubelt haben war außergewöhnlich.

Ich bin gerne bei den Johannitern, weil:

  • Ich die vollste Unterstützung als Ortsbeauftragte bekomme, um mein Team noch stärker zu unterstützen und auszubilden; sowohl aus eigenen Reihen, als auch durch das Hauptamt.
  • Ich sehe, dass in unserem Regionalverband alle am gleichen Strang ziehen und die gleichen Ziele verfolgt werden.

Ich helfe Menschen, weil...

  • Ich die Zeit und Kraft besitze Menschen in Not die dementsprechende Unterstützung zu geben, damit es ihnen wieder besser geht.
  • Es ein unbeschreiblicher Moment ist, wenn ein wahrhaftiges Lächeln über das Gesicht eines Patienten nach deiner Versorgung huscht oder ein kleines Dankeschön gesagt wird.

Interessiert? Mehr zum Ehrenamt bei den Johannitern.

Ihr Ansprechpartner Beatrice Weingart

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Regionalverband Stuttgart
Eschbacher Weg 5
73734 Esslingen

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