Die Auslandshilfe in Myanmar
Darum sind wir vor Ort
Seit 1948 finden immer wieder bewaffnete Konflikte zwischen staatlichen Sicherheitskräften und den insgesamt 135 ethnischen Gruppen in Myanmar statt.
Am 1. Februar 2021 putschte sich das Militär in Myanmar erneut an die Macht. Seitdem kommt es landesweit zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem burmesischen Militär und bewaffneten Gruppierungen. Insbesondere in den Gebieten, in denen mehrheitlich die ethnischen Minderheiten der Karen und Shan leben, kommt es seit Oktober 2023 wieder regelmäßig zu Luftangriffen durch das Militär. In der Folge sind nach UN-Angaben weitere 628.000 Menschen innerhalb und außerhalb des Landes auf der Flucht.
Am 28. März 2025 wurde Myanmar durch ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert. In den betroffenen Provinzen Mandalay und Sagaing wurden viele Menschen getötet, verletzt oder werden vermisst. Große Teile der Infrastruktur wurden zerstört.
Das leisten wir zusammen mit unseren Partnern
Gemeinsam mit Partnerorganisationen engagieren wir uns seit 2008 in Myanmar in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, WASH und der Katastrophenvorsorge. Mit Maßnahmen für bessere Einkommensgrundlagen erhöhen wir die Widerstandsfähigkeit besonders gefährdeter Gemeinden. Unsere Zielgruppen sind ethnische Minderheiten, intern Vertriebene, Rückkehrende und aufnehmende Gemeinden.
Nach den schweren Erdbeben im März 2025 waren wir mit zwei mobilen Kliniken im Einsatz, um Kranke und Verletzt zu versorgen und wichtige Medikamente zur Verfügung zu stellen.
Unsere Projekte in Myanmar
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Stärkung der Resilienz von Menschen im Karen und Rakhine State
Unterstützung der Ernährungssicherheit, grundlegender Infrastruktur, Katastrophenrisikomanagement und mehr.
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Nachhaltige Gemeindeentwicklung im Shan und Karen State
Das Prokekt verbessert die Lebensbedingungen der Menschen in vom Konflikt betroffenen Gebieten.
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Unterstützung für zivile Organisationen
Wir helfen zivilen Organisationen, zu wachsen und dabei mehr Wirkung für Menschen zu entfalten.