12.06.2026 | Landesverband Baden-Württemberg

20 Jahre Sanitätsdienst beim Southside-Festival

Die Johanniter Baden-Württemberg sind vom 19. bis 21. Juni zum 20. Mal für den Sanitätsdienst beim Southside-Festival in Neuhausen ob Eck verantwortlich. Jährlich beteiligen sich rund 550 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus ganz Baden-Württember

Die Johanniter Baden-Württemberg sind vom 19. bis 21. Juni zum 20. Mal für den Sanitätsdienst beim Southside-Festival in Neuhausen ob Eck verantwortlich. Jährlich beteiligen sich rund 550 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus ganz Baden-Württemberg — damit ist der Einsatz der größte geplante Sanitätsdienst des Verbandes in Baden-Württemberg.

Auf dem weitläufigen Festivalgelände betreiben die Johanniter sechs stationäre Unfallhilfsstellen und zahlreiche mobile Teams. In den vergangenen Jahren summierten sich die Einsätze im Durchschnitt auf etwa 3.500 pro Festival: von Sonnenstich und übermäßigem Alkoholkonsum über notwendige Transporte in umliegende Kliniken bis hin zur Reanimation. Während der Festivaltage stehen den etwa 60.000 Besucherinnen und Besuchern sowie den Dienstleistenden die Johanniter als verlässlicher Anlaufpunkt für kleinere und größere gesundheitliche Beschwerden zur Verfügung.

„Der Einsatz stärkt den Teamgeist und das notwendige Wir-Gefühl unter den Ehrenamtlichen. Das verbessert die Zusammenarbeit für künftige Einsätze wie etwa im Bevölkerungsschutz“, sagt Björn Gold, Mitglied der Bereitschaftsführung Ravensburg im Regionalverband Oberschwaben-Bodensee. Regionalvorstand Stefan Dittrich ergänzt: „Mit großem Stolz erfüllt mich das ehrenamtliche Engagement bei der ausgesprochen professionellen Planung, Vorbereitung und Durchführung eines der größten Sanitätsdienste der Johanniter. Und das seit nunmehr 20 Jahren.“

Die Einsatzkräfte haben schon vielerlei Wetterlagen erlebt — langanhaltenden Regen mit matschigen Wegen, Unwetter mit Sturm und Gewittern, aber auch sengende Sonnentage. Gleichzeitig haben sich die Festivalgäste über die Jahre verändert: „Die Festivalgäste sind verantwortungsbewusster geworden: Sie trinken mehr Wasser, suchen Schatten und Alkoholexzesse werden weniger“, beobachtet Gold. 

Auch die stetigen Verbesserungen in der Notfallmedizin tragen dazu bei, dass vor Ort zunehmend Behandlungen möglich sind und Transporte in Kliniken vermieden werden. Entscheidende Grundlage dafür ist eine klare und zügige Kommunikation sowie eine gute Führung durch die Einsatzleitung — insbesondere bei hohen Belastungen, etwa während Auftritten bekannter Bands.

Die Johanniter freuen sich, auch beim 20. Southside-Sanitätsdienst wieder für die Sicherheit und Gesundheit der Festivalbesucherinnen und -besucher zu sorgen.

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