02.06.2026 | Landesverband Baden-Württemberg

Bevölkerungsschutztag 2026

Veranstaltung für die Bevölkerung am 27. Juni in Freiburg

Mehrere Johanniter-Rettungskräfte der Johanniter in Einsatzkleidung stehen in einer Reihe und blicken nach vorne.
Die Johanniter in Baden-Württemberg

Wie gut sind wir auf Krisen vorbereitet – und was kann jede und jeder Einzelne dazu beitragen? Antworten darauf gibt der bundesweite Bevölkerungsschutztag am 27. Juni 2026 auf der Messe Freiburg.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein erlebnisreicher Aktionstag rund um Sicherheit, Krisenvorsorge und gesellschaftlichen Zusammenhalt – mit Mitmachaktionen, Informationen und spannenden Einblicken in die Arbeit des Bevölkerungsschutzes. Auch die Johanniter bieten ein abwechslungsreiches Programm. 

Fakten auf einen Blick

  • Wann? Samstag, 27. Juni 2026, 10-17 Uhr
  • Wo? Messe Freiburg, Neuer Messplatz 1, 79108 Freiburg im Breisgau. Der Eintritt ist frei.

Bevölkerungsschutz geht uns alle an

„Krisen und Katastrophen stellen uns vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein – als Staat, als Organisationen, aber auch als Einzelne und Gemeinschaft. Genau hier setzt der Bevölkerungsschutztag 2026 an“, erklärt Lisa Hergetz, Fachbereichsleiterin Krisenmanagement/Nothilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Baden-Württemberg. 

Die bundesweite Veranstaltung informiert über Themen des Zivil- und Katastrophenschutzes, stärkt das Bewusstsein für Vorsorge und zeigt auf, wie jede und jeder im Ernstfall einen wichtigen Beitrag leisten kann. Organisationen und Einsatzkräfte aus dem Bevölkerungsschutz präsentieren ihre Arbeit, geben Einblicke in ihre Aufgaben und kommen direkt mit den Menschen ins Gespräch.

Was erwartet die Besucherinnen und Besucher?

Beim vierten bundesweiten Bevölkerungsschutztag zeigen Einsatzkräfte live, wie sie im Ernstfall handeln, retten, koordinieren und helfen. Ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte der Johanniter zeigen, wie sie im Krisenfall der Bevölkerung helfen. 

  • Vorstellung des Mobilen Hochwasser-Depots 
    Die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt die Bevölkerung aus dem Landkreis Ravensburg bei Hochwasser mit Material und Technik zur Selbsthilfe. Betroffene Bürger können im Schadensgebiet Material und Technik ausleihen und selbständig einsetzen. So können zum Beispiel Keller ausgepumpt, von Schmutz befreit und trockengelegt werden.
  • Geländefähige Fahrzeuge 
    Um zum Beispiel bei Hochwasser oder anderen Katastrophen Personen in Not erreichen zu können, sind Fahrzeuge nötig, die durch unebenes und schwieriges Gebiet fahren können. Die Johanniter Heilbronn zeigen ihr geländegängiges Wechselladerfahrzeug. Aus Stuttgart werden ebenfalls Fahrzeuge präsentiert, die in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen.
  • Einsatz von Drohnen für die Personensuche 
    Die Ehrenamtlichen der Drohnenstaffel „SEG F.L.I.G.H.T.“  aus Ostwürttemberg unterstützen mit ihren Drohnen bei der Suche nach vermissten Personen. Die Bilder der Drohnen helfen außerdem dazu, einen Überblick über größere Einsatzstellen und Katastrophengebiete zu bekommen.

Das können Besucherinnen und Besucher konkret erleben: 

  • Drohnen beim Einsatz und aus der Nähe beobachten
  • Lernen, mit welchen Materialien man sich selbst bei einem Hochwasser helfen kann
  • Virtuell Feuer löschen und einmal auf einem Polizeimotorrad sitzen
  • die großen Geländefahrzeuge der Johanniter von innen anschauen
  • Rettungshunde in Aktion erleben und den Tauchroboter im Einsatz sehen
  • Gespräche mit Einsatzkräften der Johanniter und anderer Hilfsorganisationen
  • Tipps für die Vorsorge - Wie sieht ein Notvorrat für drei Tage aus?

Gemeinsam für einen starken Bevölkerungsschutz 

Der Bevölkerungsschutztag ist eine bundesweite Veranstaltung, die jährlich gemeinsam von Bund und Ländern durchgeführt wird. Initiiert wird sie vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit dem Ziel, den Bevölkerungsschutz in Deutschland sichtbarer und erlebbarer zu machen. Das Land Baden-Württemberg richtet diesen Aktionstag zusammen mit dem Bundesministerium des Innern sowie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aus.