Vielfalt, Freiheit und Toleranz – dafür treten wir ein
Johanniter Baden-Württemberg auf dem Christopher Street Day in Stuttgart
Am 25. Juli hat der Christopher Street Day (CSD) die Stuttgarter Innenstadt wieder in ein farbenfrohes Meer aus Regenbogenfahnen, Musik und Lebensfreude verwandelt. Über 160 Gruppen sind durch die Stadt gezogen und haben für Vielfalt, gegenseitigen Respekt und Teilhabe für alle demonstriert. Dabei waren auch 60 Johanniter*innen aus dem Landesverband Baden-Württemberg, die mit einem bunt geschmückten LKW, einer Fußgruppe und einem Rettungswagen ein klares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Respekt setzten.
Die Nachricht von dem Anschlag auf den CSD in Berlin erreichte die Teilnehmenden am Morgen nach dem CSD in Stuttgart. „Wir sind sehr traurig über den Anschlag in Berlin und denken an die Opfer, an die Helferinnen und Helfer und Einsatzkräfte. Wir denken auch an unsere Kolleginnen und Kollegen in Berlin, die im Einsatz waren. Füreinander laut, miteinander stark, aus Liebe zum Leben: Das gilt jetzt mehr denn je“, so die Organisatoren des CSD der Johanniter in Baden-Württemberg.
Der Tag in Stuttgart war ein schönes Erlebnis, auch der ehrenamtliche Landesvorstand Moritz Knappertsbusch zeigte sich beeindruckt. "Es war einfach super: Tolle Stimmung, Musik, unser Johanniter-Truck, der Rettungswagen. Ich war sehr stolz, Teil von den Johannitern zu sein." Die Johanniter-Jugend war stark vertreten sowie viele Mitarbeitende aus der Landesgeschäftsstelle und Haupt- und Ehrenamtliche aus den Regionalverbänden. Auch Freundinnen, Schwestern, Brüder, Partner und Kinder von Kolleginnen und Kollegen waren mit dabei - ein tolles Bild für die vielfältige Johanniter-Familie.
Landesvorstand Thomas Hanisch erklärt: „Wir sind aus zwei Gründen beim CSD dabei: Zum einen helfen wir allen Menschen, die unsere Dienste oder unsere Hilfe in Anspruch nehmen, egal welches Geschlecht, Religion, Herkunft oder sexuelle Orientierung sie haben. Und zum anderen sind wir Johanniterinnen und Johanniter auch ganz verschieden, das ist gut so und macht uns zu einer starken Gemeinschaft. Auch 2027 werden wir wieder dabei sein.“