08.05.2026 | Dienststelle Ortsverband Nordenham

„Das ist alles ehrenamtlich. Die Freude der Menschen entlohnt uns“

Auslandshilfe der Johanniter Nordenham bringt Hilfsgüter nach Litauen

Die Auslandshilfe des Ortsverbands Nordenham der Johanniter-Unfall-Hilfe ist wieder auf dem Weg nach Osteuropa. Ziel des Hilfstransports ist Vilinius in Litauen. Die ehrenamtlichen Helfer Hans-Georg Wache, Berthold Meissner, Klaus Martin, Klaus-Dieter Laverenz und Max-Peter Michel, Leiter der Johanniter-Auslandshilfe Nordenham, haben vor allem Möbel und Sanitätsbedarf wie Vorlagen, Rollatoren, Gehhilfen, Rollstühle und Krankenbetten dabei. Aber auch Dinge wie Geschirr, Kleinmöbel, Teppiche, Matratzen, Bettwäsche und Fahrräder werden vor Ort dringend benötigt und sind mit an Bord. „Gegenstände des täglichen Gebrauchs“, sagt Max-Peter Michel. In den vergangenen Jahren hat sich ein Wandel vollzogen. Früher war Kleidung gefragt. Bei diesem Transport sind auch zahlreiche Gegenstände zum Heimwerken dabei, wie Farben, Fenster und Werkzeug. 

Kronos Titan spendeten im Vorfeld Diesel für die Fahrt. Den Sattelzug haben die Johanniter selbst angemietet, die Rückkehr ist für den 15. Mai geplant. 

Der Älteste im Team, Rolf Krause packte am Mittwoch ordentlich mit an beim Einladen des LKW, fährt aber dieses Mal nicht mit. Im Herbst ist der 85-Jährige bei der nächsten Fahrt Richtung Lettland dabei. Aber er kennt Litauen gut und die Dörfer, die angesteuert werden. Hinzu kommen Seniorenheime und Kinderheime.  Krause ist seit fast 30 Jahren an den Transporten beteiligt und hat viele schöne Erinnerungen, an Kinder, die sich über Süßigkeiten freuten und Geistliche, die spontan als Übersetzer fungierten, damit sich die Johanniter besser mit den Menschen austauschen konnten. „Das ist alles ehrenamtlich. Die Freude der Menschen entlohnt uns“, erklärt er.