„Ein Johanniter durch und durch!“
Die Johanniter ehren Marc Küchemann zu seinem 20-jährigem Dienstjubiläum
Zwei Jahrzehnte prägt Marc Küchemann als Hauptamtlicher die Johanniter-Welt in Südniedersachsen. Ehrenamtlich sind es sogar bereits über 25 Jahre! Jetzt ehrten die Johanniter ihn zu seinem hauptamtlichen Dienstjubiläum am 12. April in einer Feierstunde. Regionalvorstand Marius Dossow überreichte ihm in Harsum eine Urkunde und Geschenke: „Du lebst die Johanniter - hauptamtlich wie ehrenamtlich, bist immer mittendrin und hast dich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und eigene Impulse gesetzt, für dieses außerordentliche Engagement danken wir dir herzlich!“
Seit über ein viertel Jahrhundert ist Marc Küchemann bereits bei den Johannitern aktiv. Die Hilfsorganisation lernte der Einbecker damals im Rahmen der Berufsförderung der Bundeswehr kennen, da er in der Rettungswache der Johanniter in Northeim den praktischen Teil der Ausbildung zum Rettungssanitäter ableisten konnte. Seitdem engagiert er sich leidenschaftlich im Ehrenamt. Ab 2006 fuhr er stundenweise nebenberuflich Rettungsdienst für die Johanniter.
2011 wurde Marc dann auch hauptamtlich „Johanniter“ und übernahm als kommissarischer Leiter „Einsatzdienste“ die Koordination des Rettungsdienstes, des Patiententransfers und des Behindertenfahrdienstes in Holzminden. Im folgenden Jahr wechselte er nach Northeim und trat das Amt des Rettungswachenleiters an. Ab 2017 war Marc Leiter Rettungsdienst für die Ortsverbände Northeim und Göttingen.
2018 wurde er zuerst Dienststellenleiter des Ortsverbandes Hildesheim, wechselte dann im Juli des gleichen Jahres in den neu gegründeten Ortsverband nach Einbeck und nahm zusätzlich die Leitung des ehrenamtlichen Ortsverbandes Bodenfelde war. Bis Ende 2020 leitete er mit Unterbrechungen auch den Ortsverband Hildesheim.
In Einbeck baute er die Leistungsbereiche der Johanniter kontinuierlich auf und gewann neue hinzu: So ist der Ortsverband für die Schulverpflegung von 12 Schulen verantwortlich, während der Corona-Pandemie wurde ein großes Testzentrum betrieben und zwischenzeitlich wurden drei Flüchtlingsunterkünfte ertüchtigt und betrieben. Mit dem Wachsen des Verbandes wurde deutlich, dass die in der Bismarckstraße angemieteten Räumlichkeiten schnell zu klein wurden.
Deshalb zog der Ortsverband im September 2022 gemeinsam mit der Rettungswache in neue Räumlichkeiten in die Hullerser Landstraße. Im August des nächsten Jahres erhielt Marc Küchemann noch mehr Verantwortung: Er übernahm zusätzlich die Leitung der Ortsverbände Northeim und Bad Gandersheim und war damit auch für fünf Kindertagesstätten zuständig.
Auch in der Hullerser Landstraße wurden die Räumlichkeiten bald zu eng und so zog der Ortsverband wieder um: Diesmal in die Schwammelwitzer Straße. Hier baute Marc mit seinen Mitarbeitenden einen eigenen Hausnotrufeinsatzdienst und im letzten Jahr auch den ärztlichen Fahrdienst der KVN auf. Auch das Einbecker Ehrenamt und der Campus Südniedersachsen der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen fanden in der Schwammelwitzer Straße ihre Heimat. Momentan ist Marc für 210 hauptamtliche Mitarbeitende verantwortlich.
Neben seinen zahlreichen Aufgaben als Dienststellenleiter schlägt das Herz von Marc aber immer noch ungebremst für das Ehrenamt. Hier ist er „der Fels in der Brandung“ und führt als Regionalbereitschaftsführer die ehrenamtlichen Einheiten der Ortsverbände bei Einsätzen wie Bombenevakuierungen und zum Beispiel im Juli 2021 bei der Flutkatastrophe im Ahrtal.
„Ich war sehr überrascht über die Feier, dass es schon hauptamtliche 20 Jahre sind, habe ich nicht gemerkt. Wie schnell die Zeit vergeht,“ erklärt er.
„Ein ganz besonderer Dank geht von mir an die Regionalvorstände, das Team der Regionalgeschäftsstelle und meine Dienstellenleiter-Kollegen, die mich seit vielen Jahren (kürzer und länger) bei den Johannitern begleiten. Dieses Teamwork macht es aus, eine sehr gute Zusammenarbeit aller Instanzen, sorgt dafür, dass 20 Jahre so schnell vorbeigehen.“
Wir danken Marc für sein besonderes Engagement, seine Treue und seine Leidenschaft für die Johanniter.