Ambulante Hospizarbeit für Erwachsene Löningen

Die ambulante Hospizarbeit der Johanniter unterstützt Schwerkranke und Sterbende in häuslicher Umgebung. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen.

Unsere Leistungen

Heute verstehen wir unter Hospiz nicht nur eine stationäre Einrichtung. Hospiz meint die Begleitung, die ganzheitliche Betreuung von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen. Der ambulante Hospiz- und Familienbegleitdienst der Johanniter hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen am Lebensende in ihrer vertrauten, häuslichen Umgebung würdevoll und mit Respekt zu begleiten. Wir setzen uns mit Betroffenen und den anstehenden Problemen aktiv auseinander und nehmen ihre Ängste ernst. Ziel unserer Arbeit ist es, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern. Wir stehen zur Seite und gehen gemeinsam einen Weg. Die Richtung wird von den Betroffenen vorgegeben, genauso das Maß an helfender Nähe und schützender Distanz.

Zahlen & Fakten

Türen des Trauercafés bleiben zu

Der ambulante Hospizdienst der Johanniter in der Gemeinde Löningen teilt mit, dass das Trauercafé am Sonntag, 9. Januar, aufgrund der aktuellen Coronalage nicht stattfindet. Das Trauercafé öffnet normalerweise an jedem 2. Sonntag des Monats von 15 bis17 Uhr in der Kontaktstelle Hospiz der Johanniter-Unfall-Hilfe, Gelbrink 2 in Löningen. Weitere Informationen gibt es bei Koordinatorin Carmen Willen unter Mobil 0160 5567110 oder per Mail an carmen.willen@johanniter.de.

Ehrenamtliche Hospizbegleiter gesucht

Der ambulante Hospizdienst der Johanniter sucht dringend weitere Menschen, die sich in der Hospizbegleitung engagieren möchten. Deshalb freuen sich die Koordinatorinnen Petra Janssen vom ambulanten Hospizdienst in der Gemeinde Großenkneten/Ahlhorn und Carmen Willen, Kontaktstelle Hospiz, Ambulanter Hospizdienst in der Stadt Löningen mit den ehrenamtlichen Teams auf weitere engagierte Frauen und ausdrücklich auch Männer. Das Ziel der ambulanten Hospizarbeit und der Sterbebegleitung liegt darin, schwerstkranken Patienten ein Sterben zu Hause in gewohnter Umgebung zu ermöglichen, so wie es der Wunsch vieler schwerkranker Menschen ist. Hauptamtliche Hospizkoordinatorin und ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen unterstützen die Angehörigen, indem sie nach Hause kommen und den Patienten direkt dort betreuen. Sie vermitteln Sicherheit und Rat und begleiten Patienten und Familie durch die Zeit des Sterbens. Aber auch in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern sind ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen im Einsatz. Hospizbegleiter*innen schenken etwas, das heute rar geworden ist: Zeit. „Hospizbegleiter*in kann jede/r werden, wer sich für Fragen am Ende unseres Lebens interessiert, in der Sterben, Tod und Trauer als Themen des Lebens vermittelt werden. Obwohl es sich um eine an sich traurige und endliche Abschiedssituation handelt, wird auch gelacht. Jemand, der nicht mehr lange zu leben hat, sieht die Welt mit anderen Augen - wir können viel von ihm lernen.

Voraussetzung für die Tätigkeit in der ehrenamtlichen Sterbebegleitung sind im Wesentlichen persönliche Stabilität, Zeitressourcen und Verlässlichkeit. Weitere Informationen bei Petra Janssen, mobil 0152 32119409 oder per E-Mail petra.janssen@johanniter.de oder Carmen Willen, mobil 0160 5567110 oder per E-Mail carmen.willen@johanniter.de. Gerne informieren wir über weitere Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements in der Sterbe- und Trauerbegleitung des ambulanten Hospizdienstes.