Ehrenamt in Oberbayern

Menschen zu helfen ist Ehrensache!

Ohne ehrenamtliches Engagement würde vieles in unserer Gesellschaft gar nicht funktionieren. Auch die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe wäre ohne die Unterstützung durch ihre bundesweit fast 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht denkbar. Allein bei den Johannitern im Regionalverband Oberbayern engagieren sich mehr als 660 Frauen und Männer für das Gemeinwohl – in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung.

Viele der ehrenamtlichen Helfenden der Johanniter übernehmen Aufgaben im Sanitäts- und Rettungsdienst sowie im Bevölkerungsschutz, also in den klassischen Blaulichtbereichen. Das Spektrum ist jedoch weitaus größer. Es reicht von Jugendgruppenbetreuung über Organtransportfahrten und Vermisstensuche durch die Rettungshundestaffel oder mit der Drohne bis hin zum Vorlesen in Kindertagesstätten.

Ehrenamtlicher Maximilian Maar im Interview 

Unter den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Johanniter sind alle Altersgruppen vertreten. Viele wachsen von klein auf in ihre Aufgabe hinein, bei der Johanniter-Jugend zum Beispiel als Gruppenleiterin und Gruppenleiter oder im Schulsanitätsdienst. So auch Maximilian Maar. Seit über zehn Jahren ist er ehrenamtlich tätig. Als Student arbeitete er sommersüber viele Jahre im örtlichen Freibad als Rettungsschwimmer. Rettungsschwimmer haben regelmäßig mit kleineren und auch größeren Verletzungen zu tun, deshalb war für ihn eine gute Erste-Hilfe-Ausbildung wichtig. Das brachte Maximilian Maar zu den Johannitern in Peißenberg, bei denen er sich in vielen Bereichen engagiert. „Meine Aufgaben sind vielfältig. Ich bin bei uns im Ortsverband immer da, wo man mich braucht. Von der Bürotätigkeit – bei der Bearbeitung von Mitgliedsanträgen und bei der Erstellung von Terminen – über die interne und externe Ausbildung sowie die Sanitätsdienste bis hin zum Weihnachtstrucker.“

Er berichtet auch über seine Motivation und die Wichtigkeit des Ehrenamts: „Ohne Ehrenamtliche könnte unsere Gesellschaft meines Erachtens nicht funktionieren. Es würde der Gesellschaft guttun, wenn mehr Bürgerinnen und Bürger sich altruistisch, ehrenamtlich engagieren würden. Ich weiß nicht mehr genau, was die Gründe für meinen Einstieg waren. Aber jetzt liegt die Motivation in der Gemeinschaft, dem Wissen, Gutes tun zu können und etwas an die Gesellschaft zurückzugeben, weil es mir hier in Deutschland sehr gut geht.“

Teil werden!

Zu den Grundsätzen der Ehrenamtsarbeit der Johanniter zählt die fundierte Ausbildung: Jede Helferin und jeder Helfer durchläuft zur Vorbereitung auf die anspruchsvollen Aufgaben zunächst eine Grundausbildung und nimmt danach regelmäßig an Weiterbildungen teil. Alle, die sich engagieren möchten, werden vor Ort von sogenannten Ehrenamtskoordinatorinnen und -koordinatoren unterstützt. Sie sind behilflich dabei, je nach Interessen und Erfahrungen der Ehrenamtlichen die passenden Aufgabengebiete zu finden, und stehen ihnen auch danach jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Erfahren Sie mehr über das Ehrenamt in Oberbayern.

So können Sie dieses Projekt unterstützen:

  • 50 Euro ermöglichen z.B. kleine notwendige Übungsmaterialien
  • 75 Euro ermöglichen z.B. die Verpflegung bei Großeinsätzen
  • 100 Euro ermöglichen z.B. die Ausstattung der Ehrenamtlichen (Kleidung, Medizinisches Material, etc.)