Hildesheimer Johanniter unter neuer Führung

Hildesheim, 04. Dezember 2007

Regionalvorstand Steffen Bahr hat Björn Menkhaus als neuen Dienststellenleiter der Johanniter in Hildesheim begrüßt

Die Dienststelle in Hildesheim war in den vergangenen Monaten kommissarisch von Bahr und Vorstandsassistent Sören Strohbach geleitet worden.

 

Seit Anfang November ist Björn Menkhaus ein Johanniter, wie er selbst von sich sagt, und als Dienststellenleiter im Ortsverband Hildesheim aktiv. Der 33-Jährige stammt gebürtig aus Georgsmarienhütte, ist ledig und wohnt zurzeit in Hannover. Die Aufgabe, die Dienststelle der Johanniter in Hildesheim zu leiten, hat ihn gereizt. „Es ist eine Herausforderung, für so unterschiedliche Tätigkeitsbereiche wie Hausnotruf, Menüservice, Rettungsdienst und Ausbildung verantwortlich zu sein“, sagt Menkhaus.

Der gelernte Energieelektroniker hat eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert und später Public Health an der Universität Bielefeld studiert. „Durch meine Tätigkeit im Rettungsdienst und im Gesundheitswesen war der Schritt zur Johanniter-Unfall-Hilfe nicht weit“, so Menkhaus. Zuletzt war er beim Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) in Hannover als stellvertretender Geschäftsführer tätig. Er verfügt über Erfahrungen in der Organisationsentwicklung, Personalverantwortung und im Finanzmanagement.

 

Vor allem durch meine Arbeit beim Ethno-Medizinischen Zentrum kann ich einen neuen Blickwinkel einbringen“, ist Menkhaus überzeugt. Aus diesen Erfahrungen ist gleich eine erste Projektidee erwachsen: „Ich möchte unsere Dienste wie Hausnotruf, Menüservice und Ausbildung speziell für Menschen mit Migrationshintergrund erweitern“, erläutert Menkhaus.

 

„Die Dienststelle Hildesheim ist die größte im Regionalverband Südniedersachsen“, macht Regionalvorstand Bahr die Bedeutung des Standorts deutlich. „Daher freut es mich sehr, dass wir mit Herrn Menkhaus einen so qualifizierten Dienststellenleiter gefunden haben“.

 

Die Johanniter in Hildesheim haben insgesamt 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Rettungsdienst, im Hausnotruf und im Menüservice tätig sind. Darüber hinaus engagieren sich mehr als 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz, in der Ausbildung und im Sanitätsdienst für Veranstaltungen.