Darum bin ich hier Zuhause – Siegerehrung schließt Wettbewerb ab

Gronau, 24. November 2014

Andreas Benke und Jury küren Gewinner des Bürgerwettbewerbs

Zum Abschluss des Bürgerwettbewerbs „Darum bin ich hier Zuhause“ lud Wettbewerbsinitiator Andreas Benke, Leiter des Nachbarschaftstreffs der Johanniter und der Kreiswohnbau Hildesheim (KWG), am Montag, 24. November, zur großen Siegerehrung in den Johanniter-Stift in Gronau ein.

 

Die Jury bestehend aus Thorsten Renken, Dienststellenleiter der Johanniter in Gronau und Hildesheim, Jens Frühauf, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Sport der Stadt Gronau (Leine) und Ratsmitglied der Samtgemeinde Gronau (Leine), sowie Hans-Werner Flink, Center-Leiter der Kreiswohnbau Hildesheim GmbH in Alfeld, hatte von den acht eingereichten Beiträgen drei ausgewählt und zu den Gewinnern bestimmt.

 

Den ersten Platz, der mit einem Preisgeld von 300 Euro honoriert wurde, belegte eine Gruppe aus Bewohnern des Johanniter-Stifts in Gronau. Die zehn Frauen und Männer hatten sich zu einem Rundgang durch Gronau aufgemacht, Fotos geschossen und eine Collage „Gronau früher und heute“ erstellt. „Die Juroren waren besonders begeistert, wie sich viele, verschiedene  Menschen zusammen gesetzt und tiefgründig mit Gedanken über das Zuhause, die Kindheit und den Glauben befasst haben“, erläutert Benke.

 

Da es für die Jury keine leichte Wahl war, entschieden die drei Mitglieder, aus einem Zweit- und einem Drittplatzierten zwei 2. Preisträger zu machen. So konnten sich Marlies Stoos aus Banteln und Ingeborg Brünig aus Eime über je 150 Euro freuen.

 

Stoos hatte ein Fotobuch mit ihren Lieblingsorten aus Natur und Bauwerken erstellt. „Ich fotografiere sehr gerne und  hatte das Fotobuch eigentlich für mich gemacht, dann habe ich von dem Wettbewerb erfahren und es eingereicht. Außerdem wollte ich meinem Mann zeigen, dass unsere Heimat mehr als nur Fußball zu bieten hat.“

 

Ingeborg Brünig nahm mit einer „Liebeserklärung an Eime“ am Wettbewerb teil, einer Kombination aus Fotos und humorigen Beschreibungen. „Mit meinem Beitrag habe ich versucht, eine andere Sichtweise auf Eime schaffen. Ich liebe mein Zuhause, bin quasi mit ihm verbandelt.“

 

Auch Rainer Mertens, Bürgermeister der Samtgemeinde Gronau, war der Einladung zur Siegerehrung gefolgt und dankte Andreas Benke für sein Engagement in der Stadt und Samtgemeinde Gronau, sowie bei allen, die dem Aufruf Benkes gefolgt sind und am Wettbewerb teilgenommen haben. „Die Idee von Herrn Benke fand ich sehr interessant, denn die Menschen fühlen sich nur mit ihrem jeweiligen Wohnort verbunden, aber durch die persönlichen Beiträge aus den verschieden Orten rückt unsere Samtgemeinde ein Stückchen weiter zusammen.“

 

Im Rahmen der Arbeit an einem Interkommunalen Entwicklungskonzept für Kommunen im ländlichen Raum (IEK) durch die Samtgemeinde Gronau möchte Andreas Benke durch Projekte wie dem Wettbewerb einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Bürgerinnen und Bürger verstärkt mit ihrem persönlichen Umfeld auseinandersetzen und sich in die Gestaltungsprozesse in ihren Wohnorten einbringen. „Es reicht nicht aus, nur Konzepte aufzustellen, sie müssen auch mit Leben gefüllt werden“, so Benke.

 

Sein Ziel hat er erreicht und zeigt sich nun sehr zufrieden. „Es haben mich Leute angerufen und gesagt, dass sie nicht die Möglichkeiten haben, etwas beizutragen, den Gedanken des Wettbewerbs aber toll finden. Ich wollte es schaffen, dass sich die Menschen in ihrem Freundes- und Familienkreis austauschen und ihr Zuhause reflektieren.“

 

Andreas Benke bedankte sich nochmals bei der KWG für ihre Unterstützung des Projekts durch das Sponsoring der Preisgelder. Außerdem ließ er durchklingen, auch schon Ideen für neue Aktionen zu haben. „Wir sind gespannt, was sich Herr Benke als nächstes hat einfallen lassen, er sprudelt immer von Ideen“, so Hans-Werner Flink von der KWG.