In Äthiopien

unterstützen wir Familien beim Aufbau klimaresistenter Permagärten, damit sie mehr Nahrung zur Verfügung haben und Dürren besser überstehen.

Die Auslandshilfe in Äthiopien

Darum sind wir vor Ort

Die Somali Region in Äthiopien gehört zu den am stärksten von Nahrungsunsicherheit betroffenen Gebieten des Landes. Zu den Ursachen zählen wiederkehrende Dürren, Wasserknappheit und die Abhängigkeit vieler Menschen von Viehzucht und Ackerbau. In vielen Regionen liegen die Raten akuter Mangelernährung regelmäßig bei 10–15 Prozent und übersteigen damit oftmals die Notfallgrenzen. Vor diesem Hintergrund setzen wir an, indem wir die lokale Lebensmittelproduktion fördern und die Gemeinden unabhängiger von unsicheren Nahrungs‑ und Einkommensquellen machen.

Auf einen Blick

1.200
Menschen
erhalten durch unser Projekt die Möglichkeit, ihre Ernährungssituation zu verbessern und ihre Resilienz zu erhöhen.
1
lokale Partnerorganisation
setzt das Projekt vor Ort um.
39.000
Personen
mussten in der Somali-Region im Jahr 2026 bereits wegen Unterernährung behandelt werden.
21
Millionen
Männer, Frauen und Kinder in Äthiopien sind 2026 auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Das leisten wir zusammen mit unserem Partner

Wir stärken in Goljano Woreda gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation RACIDA die Ernährungssicherheit durch klimaintelligente Permagärten. In 200 Haushalten unterstützen wir das Anlegen von Hausgärten, liefern klimaangepasstes Saatgut und grundlegende Werkzeugsets und schulen Familien in wassersparenden Anbaumethoden, Kompostierung und Pflanzengesundheit. Besondere Aufmerksamkeit gilt Schwangeren, stillenden Müttern und Kindern unter fünf Jahren. Unsere Trainings fördern ausgewogene Ernährung und praktische Zubereitungstipps. Mitarbeitende und Gemeindevertreter*innen erhalten gleichzeitig Schulungen, damit die Unterstützung auch nach Projektende weiterläuft. 

Durch Demonstrationsparzellen, praktische Coaching‑Besuche und die Einbindung regionaler Behörden erhöhen wir die Resilienz gegenüber Dürren und stärken lokale Kapazitäten zur Risikovorsorge. Das Projekt zielt darauf ab, dass Familien dauerhaft selbstständig nährstoffreiche Lebensmittel anbauen und so unabhängiger von Notlieferungen werden.