Die Auslandshilfe in Jordanien
Darum sind wir vor Ort
In Jordanien kommen auf 1.000 Einwohner rund 75 Geflüchtete. Ein Großteil stammt aus dem Nachbarland Syrien. Insgesamt leben hier derzeit 762.000 Geflüchtete (80 % Syrer, die anderen sind Iraker und Jemeniten), die beim UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge registriert sind. 83 Prozent der syrischen Geflüchteten leben zumeist in urbanen Vierteln außerhalb von Geflüchtetencamps unterhalb der Armutsgrenze. Sie sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Jordanien ist eines der Länder mit dem geringsten Wasservorkommen. Die wachsende Bevölkerung macht die Situation für die mehr als zehn Millionen Einwohner*innen noch komplexer, weshalb viele Menschen keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Auch die Landwirtschaft leidet unter dem Wassermangel. Das Land ist nicht in der Lage, selbst ausreichend Lebensmittel zu produzieren und muss Nahrungsmittel importieren.
Das leisten wir
Derzeit gibt es keine laufenden Projekte in Jordanien. Von 2012 bis 2019 konzentrierten sich unsere Aktivitäten in Jordanien auf lokale Organisationen, die Geflüchtete und Menschen in den aufnehmenden Gemeinden an der Grenze zu Syrien unterstützen.
Das Regionalbüro der Johanniter-Auslandshilfe befindet sich in der jordanischen Hauptstadt Amman. Alle Projekte in den Nachbarländern Libanon, Palästina und Syrien werden von dort aus koordiniert.