Das war die Bundesjugendversammlung 2026-01!
Diskussionen, Beschlüsse, Nachwahl der Bundesjugendleitung und Austausch zum Thema zivile Verteidigung: Am vergangenen Wochenende tagte die Bundesjugendversammlung in Berlin!
Am Freitag, dem 20. März reisten die Mitglieder der Bundesjugendversammlung nach Berlin zur ersten Bundesjugendversammlung im Jahr 2026. Am Abend starteten wir gemeinsam mit einem entspannten "Get-Together" und der Vordiskussion der Anträge in das Versammlungswochenende.
Am Samstag eröffnete Bundesjugendleiter Noah die Versammlung. Zum Start der Versammlung waren als Gäste Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., und David Kreuziger, Mitglied des Landesvorstandes Berlin/Brandenburg der “JUH” mit vor Ort. Oliver Meermann stellte sich kurz vor und betonte: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der JJ. Ich arbeite gerne mit jungen Menschen zusammen - das erfrischt den Geist!" Ebenso gab er Einblicke und Hintergründe in das Thema der Zivilen Verteidigung, mit dem sich die Bundesjugendversammlung später noch befasste. David Kreuziger appelierte, wie wichtig es ist im Dialog zu bleiben und Kritik auszuhalten. Sowohl gesellschaftlich als auch im Verband. "In der Johanniter-Jugend sehe ich einen selbstbewussten und starken Teil unseres Verbands. Ihr seid ein ganz praktisches, tolles Angebot für junge Menschen mit gelebter Demokratie, Verantwortung und Prävention", lobte er.
Anschließend ging es dann inhaltlich mit einigen Berichten los. Im Bericht der Bundesjugendleitung und der Bundesgeschäftsstelle klärten Jule und Yanis aus der Bundesjugendleitung über aktuelle Projektstände und Themen auf Bundesebene auf. Weiter ging es mit einem Update und ersten Ergebnissen der Umfrage zu "Miteinander Weiterdenken", einem Projekt, in dem die strategische Zusammenarbeit mit dem “Erwachsenenverband” reflektiert wird. Anschließend ging es weiter mit den Berichten vom Fachausschuss Ehrenamt und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag, der im nächsten Jahr vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfindet.
Dann richtete Anna Appelt, Mitglied des Präsidiums, ein paar Worte an die Versammlung. Gemeinsam mit Hans-Martin Grusnick, der sich im Verlauf der Versammlung auch digital zuschaltete, übernimmt sie die Aufgabe als Beauftragte im Präsidium für die Johanniter-Jugend.
In Form eines Gallery Walks fanden anschließend die Berichte der Landesjugendleitungen statt, bei denen sie vorstellten, was gut läuft, wo es gerade hakt, was 2026 noch ansteht und was der "All Time Favorit" im Verband ist. Anschließend wurden im gemeinsamen Austausch ein paar Highlights, wie der sächsische Zukunftstag oder das SSD-Wochenende in Baden-Württemberg gemeinsam mit der Malteser-Jugend hervorgehoben. Dann berichteten Luca und Margarethe über den aktuellen Planungsstand vom diesjährigen Bundespfingstzeltlager und machten Werbung für die Anmeldung, die seit einigen Wochen möglich ist - hier findet ihr alle Infos dazu.
Nach der Mittagspause ging es mit dem Schwerpunktthema "Zivile Verteidigung " weiter. Bereits im Vorfeld hatten die Landesjugendleitungen und die Fachausschüsse ein paar Leitfragen zur Vorbereitung bekommen, durch welche sie die Priorität des Themas, sowie mögliche Handlungsfelder aus ihrerer Sicht vorstellen sollten. Nach der Vorstellung der Antworten ging es in Kleingruppen weiter, um darüber zu sprechen, was es zu dem Thema von welcher Verbandsebene braucht. Nach der Vorstellungen der Ergebnisse wurde über das weitere Vorgehen bis zur nächsten Bundesjugendversammlung diskutiert und vereinbart. Dazu werden wir euch hier bei 4juh in den nächsten Wochen informieren. Anschließend stand die Diskussion der Anträge, die an die Bundesjugendversammlung gerichtet wurden, an. Näheres zu den Anträgen findet ihr unten im Artikel.
Nachwahl der Bundesjugendleitung
Am Nachmittag stand schließlich die Nachwahl der Bundesjugendleitung auf der Tagesordnung. Vakant waren drei Positionen als stv. Bundesjugendleiter*innen. Im Rahmen der Versammlung haben Thomas Runge (LV Bayern) und Wendelin Verstappen (LV BaWü) kandidiert. Nachdem sie bereits vor der Mittagspause sich den Fragen der Versammlung gestellt haben, stand am späten Nachmittag die Wahl an bei der beide gewählt wurden.
Herzlichen Glückwunsch, Thomas und Wendelin zur Wahl!
Der Abend endete schließlich mit zwei verschiedenen Abendprogrammen. Ein Teil ging Bouldern und stellte dabei seine Kletterkünste unter Beweis und der andere Teil hat sich im Rahmen einer Führung die Berliner Unterwelten angeschaut.
Der Sonntagmorgen startete mit einer Andacht von dem Landespfarrer Berlin/Brandenburg, Christopfer Schuller. Er betonte den christlichen Auftrag anderen Menschen zu helfen, der auch Kern der Tätigkeit der Johanniter-Jugend ist. Danach startete die Versammlung mit einer hybride Zuschaltung. Parallel tagte die Bundesjugendversammlung der Malteser Jugend in Köln. Gemeinsam wurde ein Freundschaftsbeschluss zwischen Malteser Jugend und Johanniter-Jugend beschlossen. Hintergrund ist die bereits sehr enge Kooperation beider Jugendverbände unterm Achtspitzigen Kreuz und der Wille beider Leitungen diese Freundschaft stärker auszubauen. Anschließend ging es weiter in die weitere Beschlussfassung der anderen Anträge
Dann ging es noch mit einigen Berichten weiter. Neben der Summer School, welche dieses Jahr in der ersten Augustwoche stattfindet, berichteten die Fachausschüsse und Arbeitsgruppen auf Bundesebene. Anschließend berichtete Christiane Ziervogel, Stabsbereichsleiterin in der Bundesgeschäfststelle, über die neue Struktur der Bundeskonferenzen und Bundesvorstandskonferenz und stand der Versammlung dabei Rede und Antwort. Nach dem Punkt Sonstiges wurde die Versammlung schließlich beendet.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Gäste für die konstruktive und produktive Versammlung!