05.10.2026 | Johanniter-Jugend

Der Sommer 2026 in der Johanniter-Jugend auf Bundesebene

Ein echtes Highlights des Jahres war die Summer School 2026 in Weimar mit rund 120 "JJ-ler*innen"! Was außerdem im Juli, August und September bei uns auf Bundesebene so los war, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Juli

Sommersitzung in Berlin

Am Wochenende vom 10. bis 12. Juli trafen sich die Mitglieder des Teams JJ, also die Bundesjugendleitung mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Bundesgeschäftsstelle in Berlin zur sommerlichen vierten von insgesamt sechs Sitzungen pro Jahr. Nach der Anreise am Freitag, wurde der Abend dafür genutzt, um beim WM-Fußballspiel schauen bereits mit ersten Gesprächen und dem Abarbeiten von Punkten von der ToDo-Liste in das Wochenende zu starten.

Inhaltlich ging es am Samstagmorgen los. Begleitet wurde das Team JJ von Thorsten Müller, der die Sitzung moderierte und begleitete. Der Tag stand dabei unter der Überschrift der Strategie des Teams auf Bundesebene. Am Sonntag wurden dann noch einige weitere kleine Themen besprochen. Dabei ging es um den Stand und offenen Punkten der Einarbeitung von Thomas und Wendelin, auf die Workshops von “Miteinander Weiterdenken” wurde zurückgeblickt und der Blick wurde nach vorne auf die Bundesjugendversammlung 2026-02 sowie auf die Sommer- und Urlaubsphase gerichtet. Am Samstagabend wurde die Stadt in Form einer Spreerundfahrt erkundet. Dabei ging es von der Museumsinsel, über das Humboldtforum und den Tränenpalast bis hin zum Bundeskanzleramt. Anschließend ließen die Mitglieder den Abend bei einem Abendessen noch gemeinsam ausklingen. Nach einem erfolgreichen Sitzungswochenende ging es schlussendlich am Sonntagmittag wieder in alle Himmelsrichtungen nach Hause.


August

Summer School 2026: Sommer, Sonne und jede Menge JJ-Feeling

In der einen gemeinsamen Sommerferienwoche aller Bundesländer kamen insgesamt rund 120 Johanniter-Jugendliche nach Weimar zur Summer School 2026. Es war eine Zeit voller Highlights: in den Kursen eigneten sich unserer Jugendlichen viele neue Skills und einiges an neuem Wissen an. Darüber hinaus genossen sie ein buntes Rahmenprogramm mit vielen tollen Freizeitangeboten!

Vom 31. Juli bis zum 07. August fanden die Kurse Jugendgruppenleiter*in, Rettungsschwimmer*in und Sanitätshelfer*in statt . Vom 01. bis zum 06. August startete der 4gewinnt-Jahrgang 2026 durch. Am zweiten Wochenende, am 08. und 09. August liefen dann die Jugendgruppenleiter*in-Fortbildungen und der Kurs Fachausbilder*in Jugend. Abgerundet wurde die Summer School mit einem bunten Freizeitprogramm. Abends wartete stets ein Programmpunkte auf unsere Johanniter-Jugendlichen. Spieleabend, Stadtführung, Schwimmen, Bouldern, eine indivduelle Stadtrallye, ein Vernetzungsabend mit Vertreter*innen der Johanniter-Unfall-Hilfe, ein Besuch im "Johanniter-Museum" und mehr - es war für jede*n was dabei! Die ganze Woche über hatte unser eigenes kleines Bistro seine Türen für die Teilnehmenden geöffnet. Ob frischer Mocktail oder kühle Limo, Schokoriegel oder Obst – an guter Versorgung mangelte es uns nicht! Einen ausführlichen Artikel über die Summer School findet ihr hier. Vielen Dank an das Orga-Team, das Bistro-Team, an alle Teamenden und natürlich auch an alle Teilnehmenden, die dabei waren!

Bundesjugendleitung unterwegs in Bremen und Berlin

Am letzten Augustwochenende traf sich die Bundesjugendleitung zu ihrer fünften Sitzung des Jahres an der Weser in Bremen. Auf der Agenda standen zum einen ein Blick auf die kommenden Monate und die dort anstehenden Termine und Veranstaltungen. Darüber hinaus wurde sich auch zur Fortschreibung der Zielsetzung 2027, dem Thema Resilienzförderung im Jugendverband und Rechtsextremismus. Ebenfalls stand auch die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) auf der Tagesordnung, da hier im Herbst die Neuwahl der Delegierten ansteht. Der Samstagabend wurde genutzt, um Bremen zu erkunden und den Abend bei einer Power-Point Karaoke ausklingen zu lassen.

Anschließend reisten unsere fünf Mitglieder der Bundesjugendleitung nach Berlin. Dort wurde Christian Meyer-Landrut als ehrenamtliches Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. feierlich verabschiedet. Bereits zum 31. Dezember 2025 war er auf eigenem Wunsch aus der Position ausgeschieden. Jule und Yanis dankten ihm in ihrer Rede für sein jahrelanges Engagement für die JJ: „Junge Menschen wollen nicht klein gehalten und über ihre Zukunft fremdbestimmt werden. Sie wollen sie aktiv mitgestalten. Dafür braucht es Menschen, die Vertrauen schenken, Verantwortung abgeben und den Mut haben, neue Wege gemeinsam zu gehen. Sie haben uns dieses Vertrauen entgegengebracht und damit die Johanniter-Jugend auf vielfältige Weise unterstützt!"


September

Fachausschuss-Wochenende 2026-02 in Mannheim

Am Wochenende vom 16. bis 18. September fand das zweite Fachausschusswochenende für dieses Jahr in Mannheim statt. Hier haben neben den vier Fachausschüssen der Johanniter-Jugend (!ACHTUNG, Bildung, Schulsanitätsdienst und Strategie) auch die Fachausschüsse der Malteser-Jugend gemeinsam am gleichen Ort getagt.

Am Freitagabend kamen die Teilnehmenden aus allen Himmelsrichtungen nach Mannheim. Das gemeinsame GetTogether wurde dabei genutzt, um die Arbeit der Fachausschüsse beider Verbände vorzustellen sowie sich gemeinsam zu vernetzten und auszutauschen. Nach einem gemeinsamen Impuls am Samstagmorgen haben die Fachausschüsse begonnen zu tagen. Nach einem erfolgreichen Sitzungstag ging es am Samstagabend zum Abendprogramm. Hierbei ging ein Teil der Gruppe Bouldern, ein weiterer Teil hat im Rahmen eine Krimi-Stadtführung mehr über Mannheim erfahren und ein Teil hat den Abend in der Jugendherberge bei Spielen und gemeinsamen Gesprächen ausklingen lassen. Nach einem gemeinsamen Impuls am Sonntagmorgen und einem weiteren produktiven Vormittag ging es für die Teilnehmenden wieder nach Hause. 

Kindeswohl in der Klimakrise – achten, schützen, gewährleisten 

Hitze, Luftverschmutzung und die Folgen der Klimakrise belasten Kinder und Jugendliche besonders stark. Gleichzeitig tragen Heranwachsende am wenigsten zur Krise bei und sind am längsten von ihren Folgen betroffen. Vor diesem Hintergrund fordern 81 Organisationen Bund, Länder und Kommunen auf, das Kindeswohl konsequent zum Maßstab der Klima – und Anpassungspolitik zu machen. Die gemeinsame Position wurde dabei auch von uns als Johanniter-Jugend mit unterzeichnet. In dem gemeinsamen Positionspapier „Kindeswohl in der Klimakrise – achten, schützen, gewährleisten“ bündeln die Organisationen zentrale Forderungen an die Politik

Fehlender Klima- und Umweltschutz führt zu immensen Kosten, belastet Wirtschafts-, Gesundheits- und Sozialsysteme und kann letztendlich die Demokratie in Deutschland gefährden. Denn Klima- und Umweltschutz sind zugleich Gesundheitsschutz, ein Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit und gelebtes Kinderrecht. Sie eröffnen die Chance auf gesunde, gerechte und zukunftsfähige Lebensräume, die von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet werden. Die Verantwortung dafür liegt bei den Erwachsenen – und die Zeit zu handeln, ist jetzt. Das gesamte Positionspapier zum nachlesen findet ihr hier.