Bürgermeister Seibert besucht Johanniter-Notarztstandort in Ilbeshausen-Hochwaldhausen
Simon Seibert, Bürgermeister der Gemeinde Grebenhain, hat am Montagvormittag den Johanniter-Notarztstandort in Ilbeshausen-Hochwaldhausen besucht.
v.l. Johannes Bollmann (Notarzt), Regionalvorstand Marco Schulte-Lünzum, Dirk Rausch, Bereichsleiter Rettungsdienst Gießen und Vogelsbergkreis, Bürgermeister Simon Seibert sowie Natascha von der Schelde, Rettungssanitäterin und Wachenbeauftragte am Notarztstandort Ilbeshausen-Hochwaldhausen
Ziel des Besuchs war es, sich vor Ort ein Bild von der Rettungsdienstarbeit der Johanniter zu machen und die Menschen persönlich kennenzulernen, die hinter diesem Engagement stehen.
Empfangen wurde Seibert von Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Mittelhessen, sowie von Dirk Rausch, Bereichsleiter Rettungsdienst Gießen und Vogelsbergkreis. Ebenfalls mit dabei waren Natascha van der Schelde, Rettungssanitäterin und Wachenbeauftragte der Rettungswache sowie Notarzt Johannes Bollmann.
Interesse an der Notfallversorgung im ländlichen Raum
Bei einem Rundgang durch die moderne Wache, die sogar über einen Fitnessraum und Entspannungsbereich verfügt, informierte sich Seibert über Strukturen, Abläufe und Herausforderungen der notärztlichen Versorgung in der Region.„Die Notfallversorgung im ländlichen Raum ist ein zentrales Thema für die Menschen in der Region“, sagte Bürgermeister Simon Seibert. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie professionell und engagiert die Johanniter hier arbeiten. Mir ist wichtig, die Menschen und Strukturen hinter dem Rettungsdienst persönlich zu kennen.“
Regionalvorstand Marco Schulte-Lünzum betonte die Bedeutung des Austauschs mit der Kommunalpolitik:
„Wir freuen uns sehr über das Interesse von Bürgermeister Seibert. Eine verlässliche Notfallversorgung ist Teamarbeit – zwischen dem jeweiligen Leistungserbringer, der Kommune und dem beauftragenden Landkreis. Wenn wir gemeinsam im Gespräch bleiben, können wir die Versorgung vor Ort langfristig sichern und weiterentwickeln.“
Einblick in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte
Wachenbeauftragte Natascha van der Schelde und Notarzt Johannes Bollmann nutzten die Gelegenheit des Rundgangs und beantworteten Fragen zu ihrer täglichen Arbeit, schilderten die Besonderheiten des Einsatzgebietes im Vogelsberg und berichteten über aktuelle Entwicklungen im Rettungsdienst.
„Unsere Mitarbeitenden sind rund um die Uhr für die Menschen in der Region da“, erklärte Dirk Rausch, Bereichsleiter Rettungsdienst Gießen und Vogelsbergkreis. „Gerade in einem Flächenlandkreis wie dem Vogelsberg ist es wichtig, Standorte wie den Notarztstandort in Ilbeshausen-Hochwaldhausen stark aufzustellen. Der Besuch des Bürgermeisters ist für uns ein wichtiges Signal der Wertschätzung.“
Dank für das Engagement vor Ort
Bürgermeister Seibert bedankte sich abschließend für den offenen Einblick und das Engagement der Johanniter in seiner Gemeinde:
„Ich nehme viele Eindrücke mit und habe große Hochachtung vor der Arbeit, die hier Tag und Nacht geleistet wird. Die Johanniter sind ein wichtiger Partner für die Menschen in Grebenhain und im Vogelsbergkreis.“
Marco Schulte-Lünzum ergänzte:„Wir verstehen uns als Teil der Region. Deshalb ist es uns wichtig, den Dialog mit den Gemeinden zu pflegen – ganz besonders dort, wo wir mit einer Rettungswache vertreten sind und Verantwortung tragen.“