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Johanniter Haus der UKS

- Versorgungslücke für Kinder  und Jugendliche wird geschlossen -

Nach nach schwierigen und langwierigen Vorbereitungen unterzeichneten Repräsentanten des Johanniterordens und Vorstandsmitglieder des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg am 26. Januar 2009  einen Vertrag zur Gründung der gemeinnützigen Gesellschaft „Johanniter Haus des UKS – Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“.

An der Veranstaltung nahmen Joachim Rippel, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes, Dr. Wittigo von Rabenau, Kommendator der Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniterordens, Professor Dr. Hans Köhler, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS, Ulrich Kerle, Kaufmännischer Direktor des UKS und Professor Alexander von Gontard, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des UKS teil.

Die Tagesklinik wird elementarer Bestandteil des medizinischen Gesamtbehandlungskonzeptes der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), das bisher eine stationäre Versorgung, wie auch eine Institutsambulanz umfasst. „Eine tagesklinische Behandlung ist angezeigt bei mittelschweren Störungen, für die eine ambulante Therapie nicht ausreicht. Durch eine professionelle multimodale Therapie kann für die meisten Kinder ein positiver Therapieerfolg erreicht und stationäre Behandlung vermieden, beziehungsweise verkürzt werden“, erläutert Professor Alexander von Gontard, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Bedeutung des zusätzlichen Angebotes im UKS.

Die aktuellen Planungen liegen bei einem Bauvolumen von rund 1 Mio. Euro. Hierdurch wird die Lücke des therapeutischen Angebots der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes geschlossen. „Die Umbaumaßnahmen in unserem Gebäude 33 werden schnellstmöglich beginnen, damit der Betrieb möglichst Ende des Jahres beginnen kann“, stellt der Ärztliche Direktor und Vor-standsvorsitzende des UKS, Professor Dr. Hans Köhler, klar.

Es ist das erste Mal, daß der Orden im Saarland mit einer Einrichtung aktiv ist. Bisher war dort nur die Johanniter Unfall Hilfe e.V. vertreten. Die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft stellt auch für das UKS ein Novum dar. Es ist das erste sogenannte ÖPP – öffentlich-private-Partnerschaftsprojekt, welches neben dem gemeinsamen Betrieb auch eine gemeinsame Finanzierung der Umbau- und Ausstattungskosten der Tagesklinik vorsieht. „Das Saarland unterstützt die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit seines Universitätsklinikums aktuell und in den nächsten Jahren mit Millioneninvestitionen. Die heutige Kooperation zwischen dem UKS und den Johannitern ist ein erfreuliches Beispiel dafür, dass zusätzliche Investitionen durch Kooperationen mit leistungsfähigen und verlässlichen Partnern den Patienten zugute kommen“, begrüßt Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel die Vertragsunterzeichnung.

Dr. Wittigo von Rabenau, Kommendator der Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniterordens unterstrich die Kompetenz des Johanniterordens in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: „Die Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniterordens betreibt bereits eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Tagesklinik in Neuwied, so dass wir diese Erfahrungen in die Kooperation mit dem UKS einbringen können“.


Johanniter Haus des UKS
66241 Homburg
Telefon:  06841 - 1622211

Internet: Johanniterhaus am UKS

Kommendator der Einrichtung: Dr. W. v. Rabenau

Beirat: Frau von Buttlar-Leistner, RR Janietz, Professor von Gontard, Professor Steudel, Herr Kerle

Spendenkonto:

Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniterordens
Deutsche Bank Saar, IBAN DE57 5907 0070 0030 2000 00, BIC: DEUTDEDB595