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Sozialstationen

Im Jahre 1993 hatte die Johanniter-Unfall-Hilfe gemeinsam mit der Preußischen Genossenschaft des Johanniterordens (PrG) erste Sozialstationen (SozSt) im südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens eingerichtet. Inzwischen werden dort 10 SozSt betrieben, die alle im Durchschnitt 100 bedürftige Patienten betreuen.

 

Die Betreuung erfolgt ohne Unterschied der Nationalität, der religiösen Zugehörigkeit oder der ethnischen Herkunft. Die Schwestern der SozSt betreuen ihre Patienten in der Station oder pflegen diese zuhause und fahren dazu auch in die umliegenden Gemeinden.

 

Seit 2008 werden die SozSt entsprechend eines Partnerschaftsvertrages zwischen den jeweiligen polnischen Kommunen, der PrG und dem Förderverein für die SozSt (FöV) betrieben, wobei die PrG die Ausstattung mit Hilfs-und Pflegemitteln sowie mit Medikamenten durch regelmäßige Transportfahrten sicherstellt. So wurden 2012 gespendete oder beschaffte Hilfsgüter im Wert von 170.000 € aus Deutschland zu den SozSt transportiert.

 

Der FöV bildet die Schwestern der SozSt regelmäßig weiter; er stellt zusätzlich benötigte Medikamente bereit und betreut besonders in Not geratene Patienten. Die SozSt werden in Bartenstein/Bartoszyce, Deutsch Eylau/ Iława, Hohenstein/Olsztynek, Johannisburg/Pisz, Mohrungen/Morag, Osterode/Ostrόda, Angerburg/Węgorzewo, Lötzen/Giżycko, Sensburg/ Mrągowo und Wormditt/Orneta betrieben.

Ansprechpartner:

Koordinator Ostpreußenhilfe

Christian Frhr.v.Mirbach

Treptower Weg 1

53340 Meckenheim

christian.vonmirbach(at)berlin.de

 

Bankverbindung:

Preußische Genossenschaft

Sparkasse Hildesheim

Kto.Nr. 700 60 533

BLZ 259 501 30