Restaurierung

Restaurierung der Johanniterkirche zu Sonnenburg seit 1990

Im Zweiten Weltkrieg blieb die Kirche in Sonnenburg von Schäden verschont, allerdings verschwanden in den Nachkriegswirren viele bewegliche Ausstattungsteile, wie die Familienwappen der Johanniter auf Holztafeln, die früher die ganze Kirche schmückten. Heute nutzt die örtliche römisch-katholische Pfarrgemeinde die Kirche und bemüht sich seit Jahren um die bauliche Instandhaltung.

Der Herrenmeister Adam Graf zu Schwarzenberg sorgte dafür, dass um 1626 der wertvolle Renaissance-Altar aus Alabaster und Marmor aus der Schlosskirche in Berlin in die Sonnenburger Kirche gebracht wurde. Der Altar stammt vermutlich von einem flandrischen Meister Mitte des 16. Jh. und wurde, nachdem die kurfürstliche Familie das reformierte Bekenntnis angenommen hatte, abgebrochen. Johann Moritz von Nassau sorgte 30 Jahre später für die gesicherte Aufstellung und Restaurierung.

Auf Initiative der polnischen Kirchengemeinde wurden seit 1990 mit Hilfe des polnischen Gebietsdenkmalpflegeamtes und privater Spenden der Alabasteraltar, die Kreuzigungsgruppe und die Kanzel aus schwarzem Marmor restauriert.