Partnerorganisationen

Afghanistan

Agency for Assistance and Development of Afghanistan (AADA)

Agency for Assistance and Development of Afghanistan (AADA) ist eine afghanische Nicht-Regierungsorganisation (NRO) und wurde im September 2005 von Experten des öffentlichen Gesundheitswesens gegründet. Der Hauptsitz der Organisation ist in Kabul, Regionalbüros befinden sich u.a. in den Distrikten Taloqan und Takhar. Die Organisation hat sich dazu verpflichtet, das Leben der afghanischen Bevölkerung - insbesondere von Frauen, Kindern und unterprivilegierten Gruppen - zu verbessern und ist in den Sektoren Öffentliche Gesundheitsversorgung, Bildung, ländliche Entwicklung und Landwirtschaft tätig. AADA beschäftigte 2018 mehr als 3.500 Mitarbeiter, davon 81 in der Zentrale in Kabul. Sie ist damit eine der größten lokalen NRO in Afghanistan.

http://www.aada.org.af/

Afghanistan Center for Training and Development (ACTD)

Seit der Gründung im Jahr 2006 hat ACTD mehr als 150 Projekte in ganz Afghanistan implementiert. ACTD ist derzeit eine der wichtigsten afghanischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, Ausbildung, Forschung und Entwicklung der Zivilgesellschaft. Die Johanniter und ACTD arbeiten seit 2014 in der Provinz Khost an der Grenze zu Pakistan zusammen. Während die Johanniter für technische Unterstützung, Fortbildungen und Beratung verantwortlich sind, setzt ACTD die Projektmaßnahmen im Feld um. Ziel der Projektmaßnahmen sind Flüchtlinge aus Pakistan, Rückkehrer und die lokale Bevölkerung in der Grenzregion.

http://www.actd.org.af/

Organization for Health Promotion & Management (OHPM)

Organization for Health Promotion & Management (OHPM) aus Afghanistan ist die zuständige Agentur für die Umsetzung der Basisgesundheitsversorgung in Kunduz und hat Zugang zu insgesamt 72 Gesundheitseinrichtungen der Provinz. OHPM unterhält sogenannte First Aid Trauma Posts (FATPs) in entfernten Regionen, setzt Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung um und ermöglicht Betroffenen des Konflikts einen besseren Zugang zu psychosozialer Unterstützung. Besonders Frauen und Kinder sowie Menschen mit Behinderung stehen im Zentrum der Aktivitäten von OHPM.

http://www.ohpm.org.af/

Organization of Human Welfare (OHW)

OHW ist eine gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation, die 2007 gegründet wurde. Die Organisation hat von der Afghanistan Institute Civil Society (AICS) eine Zertifizierung erhalten, wonach sie die für den internationalen Programmbetrieb und das Finanzmanagement erforderlichen Standards erfüllt. OHW ist mit Ausnahme des Westens in allen Regionen des Landes tätig und implementiert Programme in den Bereichen Friedensbildung und Konfliktlösung, Kinderrechte sowie Kinder-/ Jugendförderung. Schwerpunkte sind zudem die Bereiche Gesundheit und Wasser. Die Johanniter arbeiten mit OHW in den Informellen Siedlungen Kabuls (KIS) zusammen.

http://www.ohw.org.af/

Demokratische Republik Kongo

American Bar Association (ABA)

Die American Bar Association (ABA) ist eine Freiwilligenvereinigung der Mitglieder der American Bar Association, deren Büro in Goma sich für den Schutz der Rechte Inhaftierter und die Verbesserung der Haftbedingungen einsetzt. Die Zusammenarbeit mit den Johannitern erfolgt im Rahmen der juristischen Begleitung von Überlebender sexueller Gewalt, die in Folge der erlittenen Gewalttaten Rechtsmittel eingelegt haben. 

https://www.americanbar.org/about_the_aba/

Synergies des Associations des Personnes Vivant avec Handicap

SYAPH ist die Plattform von zwölf Mitgliedsorganisationen, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung einsetzen. Sie arbeiten in den Bereichen Ausbildung, Protektion, Ernährungssicherheit, Mikrokredite, Konfliktlösung und sozioökonomische Wiedereingliederung. SYAPH ist in der gesamten Provinz Nord-Kivu tätig.

Kivu Emergency Medical Group (KEMG)

Die Medizinergemeinschaft „Kivu Emergency Medical Group“ (KEMG) ist  eine Non-Profit-Organisation aus der Provinz Nord-Kivu und seit Januar 2012 tätig. Sie unterstützt insbesondere im Gesundheitsbereich durch Zugang zu medizinischer Grundversorgung für gefährdete Bevölkerungsgruppen, Krankentransport von Patienten, Wartung biomedizinischer Geräte und Schulung von Anbietern auf diversen medizinischen Gebieten, wie z.B.  Anästhesiequalität und -sicherheit.

Ecuador

Instituto de Ecologia y Desarrollo de las Comunidades (IEDECA)

IEDECA ist eine nationale NRO aus Ecuador und engagiert sich seit mehr als 25 Jahren im kommunalen Hochlagen- und Wassereinzugsgebietsmanagement, der kommunalen Wasserwirtschaft und der Entwicklung des nationalen Wasserrechts. Sie haben je ein Büro in Cayambe und Ambato und arbeiten eng mit der vulnerablen, indigenen Bevölkerung zusammen. Zudem verfügt IEDECA über sehr gute Beziehungen zu den nationalen und regionalen indigenen Verbänden. Weitere Schwerpunktthemen von IEDECA sind: Agrarökologie, Umweltbildung, Interessenvertretung, Anpassung der ländlichen Produktionssysteme an den Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Bewässerungslandbau und Rekultivierung degradierter Böden. Die Johanniter unterstützen ihre Arbeit seit 2011.

 

 

Fundación de Mujeres de Sucumbíos (FMS)

FMS wurde 1987 als NRO und Dachverband in Ecuador gegründet und ist offiziell vom Ministerium für Wirtschaftliche und Soziale Inklusion (MIES) und vom Nationalen Frauenrat CONAMU anerkannt. In ihr organisieren sich ca. 110 Frauengruppen, denen ca. 1.500 Frauen angehören. Zu den institutionellen Zielen gehören u.a. die Unterstützung von Organisationsbestrebungen der Frauenbewegung in der Provinz Sucumbíos, der Kampf gegen intrafamiliäre Gewalt und Gewalt gegen Frauen sowie sozialpolitische Advocacy- und Lobbyarbeit zur Förderung der wirtschaftlichen Organisation von Frauen. Die Organisation hat eine starke Präsenz und sozio-politische Vertretung in der Provinz und verfügt über umfangreiche Kapazitäten und Erfahrungen in derImplementierung von gendersensiblen Projekten. Die Johanniter-Auslandshilfe führt seit 2011 gemeinsame Projekte mit FHE durch.

http://lafede.org/

Fundación de Promoción del Desarrollo Agroforestal de Sucumbíos (PRODAS)

PRODAS ist seit 2005 tätig und eine gemeinnützige Stiftung, die durch das Ministerium für Wirtschaftliche und Soziale Inklusion (MIES) und vom ecuadorianischen Hochschulsystem anerkannt ist. Zu den institutionellen Zielen gehören die nachhaltige sozio-ökonomische Entwicklung des Landwirtschaftssektors in der Provinz Sucumbíos sowie Ausbildung in diesem Bereich. Die Organisation verfügt über fachliche Kapazitäten in den Bereichen Bildung/ Aus- und Weiterbildung, Beratung und Prozessbegleitung der sozio-ökonomischen und nachhaltigen Entwicklung der ländlichen vulnerablen Bevölkerung. Die Johanniter arbeiten seit 2015 mit PRODAS zusammen.

Indonesien

INANTA

INANTA (Innovation of Community Resilient - Inovasi Ketahanan Komunitas) spielt als indonesische NGO eine aktive Rolle bei der Entwicklung und Stärkung der Gemeinschaft durch effektive, nachhaltige und erfolgreiche Hilfsansätze und -strategien. Ziel ist es, Gemeinden insbesondere für die Bewältigung von Katastrophen zu stärken und Antworten auf sich ändernde Umweltbedingungen Nahrungsmittelknappheit, Lebensgrundlagen, Menschenrechtsfragen und Armut zu entwickeln. INANTA legt den Schwerpunkt auf die ganzheitliche Beteiligung der Gemeinschaft hin zu einer demokratischen und geschlechtergerechten Zivilgesellschaft. Insbesondere Frauen sollen aktiv an der Entwicklung beteiligt sein. INANTA wurde 2010 gegründet und unterhält drei Büros in Makassar, Toraja Utara und Süd-Sulawesi. Ein weiteres Büro ist in Palu, Zentral-Sulawesi, geplant.

 

 

Irak

Jiyan Foundation for Human Rights

Die Jiyan Foundation for Human Rights ist eine gemeinnützige Organisation, die vor allem Überlebende schwerer Menschenrechtsverletzungen unterstützt. Sie wurde im Mai 2005 als Nichtregierungsorganisation mit dem Schwerpunkt Menschenrechte gegründet und offiziell eingetragen. Die Jiyan Foundation hat mit Mitteln deutscher Geldgeber bereits zahlreiche Projekte umgesetzt. In ihrer Mission verpflichtet sie sich zu Neutralität und Vertraulichkeit. Die Stiftung stimmt ihre Aktivitäten mit dem Gesundheitsministerium der Autonomen Region Kurdistan ab. Sie ist an sechs Standorten in Irakisch-Kurdistan vertreten, unterhält ein Büro in Berlin und ist in Deutschland als Verein eingetragen.

https://www.jiyan-foundation.org/

Jordanien

Ameken in Sahel Horan

Seit 2013 arbeitet die Johanniter-Auslandshilfe mit dem jordanischen Partner Sahel Horan zusammen, die eine gemeindebasierte Organisation mit langjähriger Erfahrung in der Umsetzung von Hilfsprojekten ist. Unter anderem gehört die Einrichtung sogenannter „Schutz- und Spielräume für Kinder“ (Child Friendly Spaces) in der Projektregion dazu. Bisheriger Schwerpunkt war die Arbeit im sozialen Bereich. Die neue strategische Ausrichtung umfasst neben Maßnahmen im Gesundheitsbereich auch Psychosoziale Hilfe. Die Organisation pflegt sehr guten Kontakt mit den lokalen Regierungsbehörden, ist in allen relevanten Netzwerken, wie den Protection, Health und Education Cluster Meetings der Vereinten Nationen, der Health Working Group der Weltgesundheitsorganisation, und des Jordan Regionalen NGO Forum, vertreten. Die Organisation ist Mitglied der Islamic Charity Association (ICA), sowie der Jordan Charity Union.

Kambodscha

Save Cambodia´s Wildlife (SCW)

Save Cambodia´s Wildlife (SCW) wurde 1999 gegründet und ist seit 2002 als offizielle Nichtregierungsorganisation in Kambodscha registriert. In ihrem Leitbild setzt sich SCW für die Koexistenz zwischen und Lebensräume für Mensch und Tier ein. Sie fördern die nachhaltige Lebensgrundlage in einem an den Klimawandel anpassungsfähigen Umfeld. SCW arbeitet regional in den Provinzen Ratanakiri, Stung Treng und Kratie im Nordosten Kambodschas sowie in Kampot und Kep im Süden des Landes. Sektoral fokussiert sich SCW auf natürlichen Ressourcenschutz und Biodiversität, Landwirtschaft und Ernährungssicherung. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Im Bereich Klimaschutz und Klimawandel verfolgt SCW einen ganzheitlichen Ansatz und bezieht neben der Wissenschaft (Universitäten und Schulen) auch die nationalen Behörden mit ein, um nachhaltig auf die Gefahren des Klimawandels zu reagieren.

http://www.cambodiaswildlife.org/

Human and Health (H&H)

Human and Health wurde 2011 offiziell als NRO registriert und arbeitet ausschließlich in der Provinz Ratanakiri. H&H setzt sich für den uneingeschränkten und verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle Kambodschaner und insbesondere der indigenen Bevölkerung ein. Dazu arbeiten sie eng mit lokalen Regierungsbehörden zusammen, führen Sensibilisierungsmaßnahmen für und mit der Bevölkerung in gesundheitsrelevanten Themen durch und stärken die Selbshilfekräfte der Gemeinden durch kontinuierliche Wissensvermittlung. Ein großer Teil der Mitarbeiter hat indigene Wurzeln. Ihr sektoraler Wirkungsbereich ist Gesundheit mit dem Schwerpunkt auf Tuberkulose, darüber hinaus hat sich H&H Wissen und Erfahrung in den Bereichen Ernährung und Hygiene angeeignet.

http://www.humanandhealth.org/

All Ears Cambodia (AEC)

All Ears Cambodia (AEC) ist eine NRO, die sich auf die Linderung und Behandlung von Gehörschäden und Ohrenwegserkrankungen spezialisiert hat und seit 2004 in Kambodscha arbeitet. AEC ist die einzige Organisation in dem asiatischen Land, die sich explizit der Behandlung von Gehörverlust im Rahmen verschiedener nationaler Pläne für Menschen mit Behinderungen und Inklusion verschrieben hat. Mobile Teams bieten in ländlichen Regionen die Gesundheitsversorgung an und behandeln Ohreninfektionen. AEC untersucht pro Jahr rund 26.000 Patienten.

http://www.allearscambodia.org/

Indigenous Community Support Organization (ICSO)

ICSO wurde 2006 als offizielle NRO registriert und fördert die Selbsthilfekräfte der indigenen Bevölkerung, u.a. durch einen rechtsbasierten und partizipativen Ansatz. Sie setzen sich für die spezifischen Belange und den Erhalt ihrer traditionellen Lebensweise und Lebensräume ein. ICSO arbeitet in Provinzen mit einem großen Anteil indigener Bevölkerung, maßgeblich in Ratanakiri und Mondulkiri, in den Bereichen Landwirtschaft, Einkommen schaffende Maßnahmen und rechtliches 'Empowerment'. In Ratanakiri wird die indigene Bevölkerung bei der offiziellen Registrierung ihres Gemeindelands unterstützt. Desweiteren unterstützt ICSO 100 Indigenous Rights Active Members (IRAMs) und ca. 500 indigene Gemeindevorsteher aus allen Provinzen Kambodschas in ihrem Kampf gegen Rechtsverletzungen und Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen.

https://www.facebook.com/Indigenous-Community-Support-Organization-ICSO

Khmer Community Development (KCD)

KCD wurde 2005 als offizielle NRO registriert und fördert das friedliche Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft. In ihr sollen die Bedürfnisse aller Beteiligten - unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, religiöser Überzeugung oder sozialem Status - wahrgenommen und respektiert werden. Die Stärkung des Individuums spielt eine wesentliche Rolle. KCD ist der Überzeugung, dass Menschen, die sich für ihr Wohl einsetzen, dies auch für die Gesellschaft tun, in der sie leben. KCD führt bereits seit Jahren erfolgreiche Drittmittelprojekte in den Bereichen inter-ethnische Friedensarbeit, Gemeindeentwicklung, WASH und Gender durch. Regional fokussierte sich die Arbeit bislang auf die Gemeinde Prek Chrey in der Provinz Kandal, die als einzige kambodschanische Gemeinde mehr ethnische Vietnamesen als Khmer aufweist. Dort leistet KCD inter-ethnische Friedensarbeit.

https://kcd-org.ngo/

Women Peace Makers

Women Peace Makers (WPM) erlangte ihre Registrierung in Kambodscha als offizielle NRO im Jahr 2003. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Friedensarbeit und Konflikttransformation, Gender und Gender-based violence (GBV) sowie Gemeindeentwicklung. Für die Umsetzung und Abwicklung achten sie auf Instrumente wie Do No Harm, Project Cycle Management sowie Monitoring & Evaluation. WPM sitzt derzeit als Steuerungsmitglied in dem Gender and Development Network (GADNet), einem Netzwerk aus 43 NROs und Einzelpersonen, die zu Gender und Entwicklung in Kambodscha arbeiten. Zudem ist WPM Mitglied im United Nation Youth Advisory Panel (UNYAP).

https://wpmcambodia.org/

Kenia

Africa Inland Church Health Ministries (AICHM)

Africa Inland Church (AIC) wurde 1895 gegründet und ist eine in Kenia registrierte Kirche. Africa Inland Church Health Ministries (AICHM) ist eine darin unabhängige Abteilung, die Träger von fünf Krankenhäusern, 52 Gesundheitszentren und Apotheken sowie zwei medizinischen Schulungseinrichtungen ist. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind präventive und kurative Gesundheitsdienste, Ausbildung von Gesundheitspersonal in Gemeindegesundheit und Rehabilitierungsmaßnahmen für Kinder mit Behinderungen. Darüber hinaus ist AICHM in den Bereichen der Katastrophenhilfe und der medizinischen Erstversorgung tätig sowie in der medizinischen Hilfe für Flüchtlinge. In Kenia arbeiten die Johanniter mit AICHM seit 2011 im Bereich Gesundheitswesen und Nahrungsmittelsicherheit zusammen.

http://www.aichm.org/

Kolumbien

Fundación Las Golondrinas

Die Fundación (Stiftung) Las Golondrinas engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für intern vertriebene und sozial benachteiligte Familien in den marginalisierten und konfliktreichen Regionen Kolumbiens. Als staatlich anerkannte Bildungs- und Sozialeinrichtung führt sie seit 1987 Aktivitäten im Bereich Erziehung und Bildung, Ernährung, Gesundheit, soziale und kommunale Entwicklung durch. Zudem konzentriert sie sich auf berufliche Qualifizierung und Einkommen schaffende Maßnahmen. Die Durchführung der Projekte wird durch zahlreiche staatliche Zuwendungen, private Spender, internationale Geber und Allianzen ermöglicht. Die ersten Projektaktivitäten als Partner der Johanniter haben im Juli 2011 begonnen.

http://www.fundacionlasgolondrinas.org/

ORTOPEDICA T.A.O.

ORTOPEDICA T.A.O. ist eine Kooperative, deren technische und administrative Mitarbeiter von hohen berufsethischen Grundsätzen und Werten geleitet werden. Seit 2002 versorgen sie vorwiegend in Medellín Patienten aus ökonomisch schwachen Schichten mit hochwertigen Orthesen, Prothesen, orthopädischen Schuhen, Einlegesohlen sowie Zubehör aus Silikon. Die Produkte entsprechen hohen  Qualitätsstandards bei angemessenen Preisen, die teilweise subventioniert sind. Die Mitarbeiter haben eine fundierte und zertifizierte Ausbildung, verfügen über langjährige Arbeitserfahrung und sind bestrebt, ihr Wissen kontinuierlich zu verbessern und neuen Standards anzupassen.

http://www.ortopedicatao.com/

Laos

BORDA

Durch die Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung dezentraler nachhaltiger Technologien und sozialer Begleitmaßnahmen in den Bereichen Wasser, Abwasser, Energie und Abfall trägt BORDA seit 1977 dazu bei, dass Menschen in unterversorgten Armensiedlungen weltweit Zugang zu grundlegenden Diensten der Daseinsvorsorge haben. BORDA ist auf allen Interventionsebenen aktiv, um Nachbarschaften lebenswerter zu machen, soziale Strukturen zu stärken und innovative Ansätze vor Ort mit lokalen Partnern zu entwickeln und umzusetzen. Gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung erarbeiten sie nachhaltige Lösungen für ungelöste Abwasser- und Abfallfragen in partizipativen Dialogprozessen, um Städte und Wohngebiete gesund und lebenswert für alle Menschen zu machen. Um ihre Ziele zu erreichen, arbeiten sie eng mit politischen und gesellschaftlichen Akteuren auf verschiedenen Ebenen zusammen. Die Johanniter verfolgen diesen Ansatz mit BORDA in Laos.

https://en.borda.de/regions/southeast-asia/

Libanon

Naba´a -Developmental Action without Borders

Naba'a ist eine lokale Nicht-Regierungsorganisationen mit Sitz im Libanon, die seit ihrer Gründung 2001 mit palästinensischen und libanesischen Gemeinden zusammenarbeitet. Naba´a will ein Umfeld schaffen, in dem sich Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Religion, ihrem Geschlecht und ihrer Nationalität entwickeln und in Harmonie zusammen leben können.

http://www.nabaa-lb.org/

MAPS - Multi Aid Programs

MAPS (Multi Aid Programs) wurde im Januar 2013 gegründet und leistet im Libanon Hilfe für syrische Flüchtlinge. Schwerpunkt der Hilfe liegt im Bereich Bildung, der Grundversorgung auf Gemeindeebene, Gesundheit und Nothilfe. MAPS setzt sich für eine Stärkung der Flüchtlinge ein, damit sie in Würde bis zu ihrer Rückkehr ins Heimatland leben können und sich dort im Wiederaufbau einbringen. Das Motto von MAPS lautet "Als eine Familie für mehr Würde". Syrer helfen sich gegenseitig, im Bedarfsfall mit der Unterstützung von libanesischer Seite.

https://multiaidprograms.org/

Myanmar

arche noVa

arche noVa hat bereits 1,3 Millionen Menschen weltweit mit sauberem Wasser versorgt und arbeitet weiter daran, Menschen den Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen zu ermöglichen, sowie den hygienischen Umgang damit zu verbreiten. Sie arbeiten eng mit lokalen Akteuren in den Projektgebieten zusammen und setzen auf langfristige Lösungen. Bei Projekten, die auf längere Sicht angelegt sind, bietet arche noVa Hilfe zur Selbsthilfe und sucht möglichst einfache, aber dennoch wirksame und nachhaltige Lösungen. Die Johanniter sind gemeinsam mit archenoVa im Osten Myanmars aktiv.

https://arche-nova.org/

Karen Development Network (KDN)

KDN wurde 2004 in Myanmar gegründet und bemüht sich darum, die Bedürfnisse von direkten Opfern des bewaffneten Konflikts, darunter viele IDP, zu decken. Gleichzeitig fördert KDN die Entwicklung von Gemeinden durch Frieden schaffende Initiativen. Dies beinhaltet die Stärkung des Bewusstseins der Bürger für ihre Rechte sowie die Förderung individueller oder gemeindebasierter Kapazitäten. Ihr Ziel ist es, Zugang zu nachhaltigen Existenzgrundlagen, Gesundheit und Bildung zu erwirken.

Karen Department of Health and Welfare (KDHW)

KDHW wurde bereits 1956 mit dem Ziel gegründet, allen Menschen im Karen-Staat in Myanmar freien Zugang zu Gesundheitsleistungen zu gewähren. Während der jahrzehntelangen Kampfhandlungen organisierte KDHW die Bereitstellung von Basisgesundheitsdiensten in konfliktbetroffenen Gemeinden durch ein Netzwerk an Kliniken und mobilen Teams. KDHW nutzt eigene Daten aus Wirkungsuntersuchungen, um Veränderungen im Gesundheitssektor im Karen-Staat langfristig zu verfolgen. Aufgrund des Wandels in Myanmar sowie den damit einhergehenden verbesserten operativen Bedingungen hat KDHW angefangen, seine Gesundheitsdienste für die Zielregion auszubauen und die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit zu verstärken.

https://kdhw.org/

Karen Office of Relief and Development (KORD)

KORD wurde im Jahr 1993 als gemeindebasierte Organisation registriert und hat das Ziel, Nothilfe zu leisten und die Lebensbedingungen der Karen-Bevölkerung in konfliktbetroffenen Gebieten zu verbessern. KORD engagiert sich in Entwicklungsprojekten im Bereich Ernährungssicherung und Schaffung von Existenzgrundlagen in Partnerschaft mit INGOs und übernimmt dabei z.B. das Monitoring von Nahrungsmittelverteilungen. Auch war die Organisation bereits an größeren Bedarfserhebungen und Forschungsaktivitäten im Südosten Myanmars beteiligt. KORD ist ein Gründungsmitglied des Ethnic Community Development Forum, eines Netzwerks aus sozialen, gemeindebasierten Entwicklungs-organisationen, das sich aus einer Vielzahl ethnischer Gruppen im Land zusammensetzt.

 

 

Meikswe Myanmar (MM)

Meikswe Myanmar (MM) wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, den Bedarf adäquater Gesundheitsversorgung für Frauen, Kinder, Waisen sowie Menschen mit HIV/AIDS und deren Angehörigen zu decken. Zusätzlich hat die Organisation Programme zur Bildung und Katastrophenprävention implementiert. Die Kapazitäten lokaler Organisationen in Yangon, Lashio, Sittwe und Myeik Island wurden dadurch gestärkt: Eine wichtige Voraussetzung, um die schwächsten und anfälligsten Gemeindemitglieder unterstützen können.

Facebook-Seite von Meikswe Myanmar

Committee for Internally Displaced Karen People (CIDKP)

CIDKP wurde im Jahr 1998 gegründet, um Bewusstsein für die Notlage der IDP im Karen-Staat zu schaffen und humanitäre Hilfe als Antwort auf ihre Bedürfnisse zu leisten. CIDKP-Mitarbeiter arbeiten in allen Townships des Karen-Staats, in Teilen der Tanintharyi Region im nördlichen Mon-Staat und in der östlichen Bago-Region. Seit kurzem engagiert sich CIDKP verstärkt in der Durchführung von Nothilfe- und Entwicklungsprojekten.

The Leprosy Mission Myanmar

Die "Leprosy Mission" wurde ursprünglich in Großbbritannien gegründet und arbeitet seit 1898 flächendeckend in Myanmar. Der Fokus liegt auf der Unterstützung von an Lepra erkrankten Menschen und Menschen mit Behinderung. Sie leisten einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und (Aus)bildung, Inklusion, Resilienzstärkung durch Katastrophenvorsorge und Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten. Desweiteren ist die Organisation Fürsprecher für die Einhaltung und Erweiterung der Rechte von Menschen mit Behinderung. Sie hat in den vergangenen Jahren außerdem wiederholt Nothilfe geleistet und den Wiederaufbau in betroffenen Regionen unterstützt. The Leprosy Mission Myanmar ist landesweit sehr gut vernetzt und in mehreren nationalen wie regionalen Entwicklungsforen vertreten.

https://www.leprosymission.org/tlm-in-your-country/myanmar

Hualngo-Land Development Organization

Hualngo-Land Development Organization wurde 2010 offiziell als gemeinnützige Organisation bei der Staatsregierung des Chin Staates (Nr. 0012) registriert.  HLDO unterstützt die Hualngo Bevölkerung und der Menschen, die im sog. Hualngoland leben. Sie fördern eine verbesserte Infrastruktur und den Wasserzugang in Hualngoland und setzen sich im LAndwirtschaftsbereich sowie Gesundheit ein. Die Johanniter starteten 2017 die Zusammenarbeit mit HLDO. 2018 unterstützten die Johanniter HLDO in der Strategieplanung und der Entwicklung eines Strategiepapieres für die nächsten fünf Jahre. HLDO arbeitet in sehr schwierigen Kontexten und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung.

Nepal

Gramin Mahila Srijanshil Pariwar (GMSP)

GMSP ist eine von Frauen geführte lokale Organisation, die seit 1993 das Ziel verfolgt, Menschenhandel, Sklaverei und genderbasierte Gewalt zu bekämpfen. Sie setzt sich außerdem für die Rechte von Kindern und Frauen und ein friedliches Zusammenleben ein. Weitere Arbeitsbereiche von GMSP sind Ernährungssicherheit, Bildung und öffentliche Gesundheit, die sie in sechs ländlichen Bezirken der Provinz Sindhupalchowk durchführt. Die Johanniter arbeiten seit dem Erdbeben 2015 mit GMSP zusammen.

Facebook-Seite von GMSP

Palästina

St. John Eye Hospital Jerusalem

St John of Jerusalem Eye Hospital Group ist der einzige Anbieter für professionelle Augenbehandlungen in der West Bank, dem Gaza-Streifen und Ost-Jerusalem. Die Ärzte und Mitarbeiter der Klinik behandeln Patienten unabhängig von ihrer Ethnie, Religion oder finanziellen Möglichkeiten gegen drohende Erblindung und behandeln z.B. Grauer Star chirurgisch mit modernster Technologie. Rund 640.000 Menschen steht der Service zur Verfügung. Zusammen mit dem israelischen Hadassah Medical Center betreibt St John Eye Hospital ein Schulungsprogramm, bei der israelische und palästinensische Ärzte gemeinsam Lehrgänge absolvieren. Das Ziel ist die Stärkung der friedlichen und konstruktiven Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern.

https://www.stjohneyehospital.org/

Bethlehem Arab Society for Rehabilitation (BASR)

Die Bethlehem Arab Society for Rehabilitation (BASR) ist eine 1960 in Bethlehem gegründete NRO, welche die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung in Palästina verbessern möchte. Die Arbeit von BASR fußt auf einem menschenrechtsbasierten Ansatz. Sie sind der festen Überzeugung, dass die Verbesserung der Lebensumstände für Menschen mit Behinderung und die Förderung ihrer vollen gesellschaftlichen Teilhabe sich nicht nur positiv auf soziale Wandelungsprozesse, sondern auch auf die generelle Entwicklung des Gemeinwesens auswirken. BASR unterhält ein eigenes Krankenhaus. Es gilt in Palästina als angesehenes Referenzzentrum. Neben Gesundheits- und Rehabilitationsangeboten spielt die Advocacy-Arbeit eine zentrale Rolle. Menschen mit Behinderung erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren und damit Inklusion in der Gesellschaft tatsächlich voranzutreiben, ist ein Kernstück der strategischen Ausrichtung von BASR.

http://www.basr.org/en

Philippinen

Tambayan Center for Children's Rights Inc.

Die lokale Partnerorganisation Tambayan hat ihren Sitz in Davao City. Seit ihrer Registrierung als Kinderrechtsorganisation 1996 hat sie sehr gute Beziehungen zur Bevölkerung, lokalen Behörden und Institutionen aufgebaut. In der Organisation arbeiten 24 Angestellte und 2 ehrenamtliche Mitarbeiter. Durch die gute Vernetzung in Gemeinden unter Kindern und Jugendlichen im Alter von 9-17 Jahren, deren Eltern, offiziellen Vertretern der Barangays, Schulleitern, Lehrern und den Elternbeiräten hat Tambayan in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Erfolge erzielen können. So ist der Schutz von Kinderrechten fester Bestandteil in den Regularien und Strukturen der lokalen Behörden geworden.

https://www.facebook.com/TambayanCenter/

Balay Alternative Legal Advocates for Development in Mindanaw, Inc. (BALAOD)

BALAOD ist eine gemeinnützige Institution, die ihren Partnergemeinden den Aufbau von Kapazitäten und Rechtsdienstleistungen in Bezug auf Ressourcenbesitz und andere Rechtsfragen hauptsächlich auf Mindanao anbietet. Sie wurde am 11. August 2000 durch eine kleine Gruppe von Einzelpersonen, Anwälten und Gemeinde-Organisatoren gegründet und bei der Securities and Exchange Commission (SEC) registriert. BALAOD glaubt an die rechtliche Stärkung marginalisierter Gruppen und Gemeinschaften als Mittel, um ihren Zugang zur Justiz und zu Ressourcen zu verbessern, und die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. Zu diesem Zweck engagiert sich BALAOD mit verschiedenen marginalisierten Gruppen im Bereich Bildung und Kapazitätsaufbau, alternative Rechtsberatung und Lobbyarbeit, die von aktiver Gewaltlosigkeit als integralem Prinzip geleitet wird. BALAOD Mindanaw ist derzeit in Cagayan de Oro City, Misamis Oriental, Bukidnon, Surigao del Sur und den Dinagat-Inseln tätig.

https://balaodmindanaw.org/

Ecosystems Work for Essential Benefits, Inc. (EcoWEB)

EcoWEB ist eine nationale NGO mit Sitz in Iligan City, Mindanao. Sie wurde 2006 mit den Schwerpunkten Friedensförderung, nachhaltige Existenzgrundlagen und Katastrophenvorsorge (DRR) in den Provinzen Lanao gegründet. EcoWEB hat Programme in Ostvisayas, Nord- und West-Mindanao mit dem Ziel, geschlechtsspezifischem Kapazitätsaufbau bei dem Gemeinschaftspartner unter effektiver Beteiligung der gefährdeten und marginalisierten Sektoren zu leisten. Darüber hinaus unterstützt EcoWEB die Lokalisierung bei der Reaktion auf globale Probleme im Zusammenhang mit dem Klimawandel und die zunehmende Anfälligkeit der Gemeinden für natürliche und vom Menschen verursachte Gefahren. Die Organisation beteiligt sich am transnationalen GROWTH-Projekt der Johanniter zur Stärkung lokaler Akteure.

https://ecowebph.com/

Kalusugan Alang sa Bayan Inc. (KAABAY)

Kalusugan Alangsa Bayan, Inc. (KAABAY) bedeutet "Gesundheit für die Menschen"; das Akronym KAABAY steht für "Partner". Das umschreibt, wie KAABAY und die Menschen partnerschaftlich bei der Errichtung, Förderung und Aufrechterhaltung einer alternativen Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten. KAABAY wurde 1988 von einer Gruppe von Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften gegründet. Obwohl KAABAY seinen Sitz in Davao City hat, hat es im letzten Jahrzehnt mehrere städtische und ländliche Gemeinden unterstützt. Sie entwickelten gemeindebasierte Lösungen auf Gesundheitsprobleme und -bedürfnisse der Menschen im südlichen und nördlichen Mindanao, wobei sie die indigene Kultur respektierten und sich auf indigene Weisheiten und Ressourcen beriefen. In diesem Sinne entwickelte KAABAY kommunale Gesundheitsdienstleistungen, förderte traditionelle Heilmethoden wie Akupressur/Akupunktur und pflanzliche Arzneimittel. Die Organisation ist an dem transnationalen GROWTH-Projekt der Johanniter beteiligt, das lokale Akteure stärkt.

KAABAY auf Facebook

Kasilak Development Foundation Inc.

Kasilak wurde 1997 registriert und als Nachhaltigkeitsmechanismus des Libuganon River Reforestation Project organisiert. Kasilak ist eine gemeinnützige Organisation für soziale Entwicklung, deren Hauptziel es ist, die sozioökonomische Situation der Gemeinschaften zu verbessern, die in einer friedlichen und ökologisch ausgewogenen Umgebung leben. Wichtige Programme der Stiftung sind z.B. Umweltschutz und nachhaltige Landwirtschaft, Einkommenshilfe und -steigerung. Die Stiftung erweiterte ihre Aktivitäten in den Provinzen von Davao und den umliegenden Gebieten. Kasilak setzt auf eine starke Koordination und Partnerschaft mit den nationalen und lokalen Regierungsstellen, gemeindebasierten Freiwilligenorganisationen und anderen Entwicklungsorganisationen, die in den Tätigkeitsbereichen der Stiftung vertreten sind. Die Organisation ist an dem transnationalen GROWTH-Projekt der Johanniter beteiligt, das lokale Akteure stärkt.

Panaghiusa Alang sa Kaugalingnan ug Kalingkawasan (PASAKK)

PASAKKK ist eine 1992 eingetragene Organisation von Mitgliedern des Manobo-Stammes in den Südphilippinen. Sie zielt darauf ab, die indigenen Völker dabei zu unterstützen, ihr Recht auf Selbstbestimmung und Eigentum an ihrem angestammten Land einzufordern. Die Organisation ist an dem transnationalen GROWTH-Projekt de Johanniter beteiligt, welches lokale Akteure stärkt.

PASAKK auf Facebook

Hinatuan Passage Development Alliance (HIPADA)

Die Hinatuan Passage Development Alliance (HIPADA) ist ein Zusammenschluss von acht lokalen Regierungseinheiten (Local Government Units - LGUs) der Gemeinden Malimono, San Francisco, Surigao City, Tagana-an, Placer, Bacuag, Gigaquit and Claver sowie Surigao City. Sie umfassen die Küstengemeinden der Provinz Surigao del Norte. Das von der Provinzregierung anerkannte Bündnis verdankt seinen Namen dem Hauptküstengewässer - der Hinatuan-Passage. Der Hauptziel der Allianz ist es, die Zusammenarbeit zwischen den LGUs zu stärken und Programme zur Nutzung der natürlichen Ressourcen durchzuführen, da viele Einwohner von Fischerei und Landwirtschaft abhängig sind. Die Allianz ist bestrebt, nachhaltige wirtschaftliche Chancen für ihre Mitglieder im Einklang mit dem Umweltschutz zu entwickeln. Die HIPADA Partnership for People Empowerment (HIPPE) ist die Plattform der Zivilgesellschaft für die HIPADA-Allianz. Sie wurde bei der Security and Exchanges Commission registriert. Die Johanniter arbeiten mit HIPADA im transnationalen GROWTH-Projekt zusammen, das die Stärkung lokaler Organisationen zum Ziel hat.

Uganda

Agency for Cooperation and Research in Development (ACORD)

Agency for Cooperation and Research in Development (ACORD) wurde 1976 als Konsortium internationaler NRO mit dem Ziel gegründet, gemeinsam in den ärmsten und den am stärksten von Krisen und Ausgrenzung betroffenen Regionen Afrikas zu helfen. Über die Jahre entwickelte ACORD verstärkt Entwicklungsprogramme und förderte den Aufbau von lokalen Kapazitäten. ACORD ist seit 1979 in Uganda präsent und hat einen besonderen Fokus auf Menschen mit besonderen Bedarfen wie Frauen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung und HIV-infizierte Menschen. Gemeinden werden darin gestärkt und orientiert, für ihre Rechte einzutreten. Die Johanniter arbeiten seit 2018 mit ACORD im Bereich Inklusion zusammen.

http://www.acordinternational.org/

Global Aim

Global Aim wurde 2000 als NRO in Uganda gegründet und unterhält Strukturen in den drei Distrikten Moyo, Yumbe und Adjumani. Die thematische Ausrichtung liegt u.a. im Bereich Einkommensverbesserung und Umwelt, Gesundheit mit Fokus auf Gender und HIV/AIDS sowie WASH. Die Johanniter und Global Aim begannen ihre Zusammenarbeit in 2018 mit einem WASH-Pilotprojekt in der Flüchtlingssiedlung Palorinya im Distrikt Moyo.

Pachedo

Pachedo wurde 2007 in Uganda als gemeindebasierte Organisation gegründet. 2012 folgte die Registrierung als unabhängige NRO. Pachedo arbeitet in zehn von Konflikten und Katastrophen betroffenen Distrikten des Landes. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Ernährung, Landwirtschaft, nachhaltige Einkommensquellen, WASH und Abfallmanagement. Weitere Themen sind reproduktive Gesundheit und Schutz für Kinder. Die Johanniter arbeiten seit 2018 mit Pachedo in der Flüchtlingssiedlung Palorinya zusammen, um Unter- und Mangelernährung vor allem unter Kleinkindern zu verringern.

http://pachedo.org/

Ihr Ansprechpartner Wiebke Kessens - Strategie & Qualität

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