In Mosambik

verbessern wir die Gesundheitsversorgung und die Hygienebedingungen, beugen Konflikten vor und helfen besonders Frauen, sich selbst zu versorgen.

Die Auslandshilfe in Mosambik

Darum sind wir vor Ort

In Mosambik sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu spüren. Wetterextreme wie Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürme treffen das Land regelmäßig und hinterlassen große Schäden, von denen Millionen von Menschen betroffen sind. 

Mosambik ist gleichzeitig eines der ärmsten Länder Welt. Rund 70 Prozent der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze und sind deshalb besonders anfällig für die Folgen des Klimawandels. Nahrungsmittel werden schnell knapp. Die Folgen: Derzeit leidet etwa ein Viertel der Bevölkerung Mosambiks unter Nahrungsmittelunsicherheit und fast die Hälfte ist mangelernährt. Mehr als jedes dritte Kind unter fünf Jahren ist wachstumsverzögert.

Die Provinz Cabo Delgado im Norden des Landes ist eine der ärmsten Regionen des Landes. Seit Jahren herrschen in dieser Region bürgerkriegsähnliche Zustände. Im Oktober 2017 begannen dort terroristische Anschläge. Diese werden aufständischen islamistischen Gruppen zugeschrieben und stellen eine große Gefahr für die Sicherheit und Stabilität der Region dar. Zu dem religiösen Extremismus kommen ethnische Spannungen zwischen den unterschiedlichen Volksstämmen. Dutzende Menschen wurden getötet und Zehntausende aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben.

Mittlerweile sind mehr als 600.000 Menschen innerhalb Mosambiks auf der Flucht (Stand Juli 2025). Aufgrund des Konflikts und der wiederholten Vertreibungen nimmt die Ernährungsunsicherheit zu, da die landwirtschaftlichen Aktivitäten und Märkte immer wieder unterbrochen werden. 

6
Jahre im Land aktiv
Seit 2019 engagieren wir uns in Mosambik.
29
Mitarbeiter*innen
unterstützen die Arbeit vor Ort.
47.120
Menschen
konnten wir 2024 unterstützen.
2
Partnerorganisationen
setzen die Hilfsmaßnahmen um.

Unsere Hilfe für Geflüchtete im Norden Mosambiks

Das leisten wir zusammen mit unseren Partnern

In der Region gibt es nur wenige Gesundheitsstationen und Krankenhäuser. Unsere Teams fahren mit mobilen Kliniken in die Dörfer und behandeln die Bewohner*innen kostenlos. Kinder und Babys werden untersucht und auf Mangelernährung oder Krankheiten wie Malaria getestet. Begleitet werden die Einsätze der mobilen Kliniken von Aufklärungskampagnen zu Krankheitsvorsorge, Familienplanung, Hygienemaßnahmen aber auch Themen wie Rollenbilder oder häusliche Gewalt. 

Ein weiterer Schwerpunkt besteht darin, die Risiken der Bevölkerung für die Auswirkungen von klimabedingten Katstrophen im Zusammenhang mit Armut zu reduzieren. Lokale Kapazitäten und Strukturen in der Katastrophenvorsorge werden gestärkt, so dass die Gefährdung sinkt. Risiken wird vorgebeugt und die Menschen werden auf potenzielle Ereignisse vorbereitet. Mit unserem Projekt verbessern wir auch die Ernährungssituation und Lebensgrundlagen der Menschen nachhaltig. Selbstversorgung ermöglicht ihnen die Verfügbarkeit einer gesunden und ausreichenden Ernährung. Durch lokale Konfliktbearbeitung fördern wir außerdem den sozialen Zusammenhalt und die friedliche Koexistenz auf inner- und zwischengemeinschaftlicher Ebene.