Gesundheitsmitarbeiterinnen in Afghanistan
In Afghanistan

unterstützen wir Binnenvertriebene und Geflüchtete im Gesundheitsbereich und fördern den adäquaten Zugang zu Trinkwasser sowie sanitären Anlagen. Mit der Ausbildung von Hebammen tragen wir zur Verringerung der Müttersterblichkeit bei.

Die Auslandshilfe in Afghanistan

Darum sind wir vor Ort

Afghanistan ist seit vier Jahrzehnten von gewaltsamen Konflikten und politischer Instabilität geprägt. Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen hinterlassen tiefe Angst und Unsicherheit. Vor allem aus abgelegenen Regionen des Landes, die vielfach unter Kontrolle der Taliban stehen, werden Menschen vertrieben. Die betroffenen Gemeinden dort sind meist von nationalen Einrichtungen und internationaler Hilfe abgeschnitten.

Die schlechte wirtschaftliche Entwicklung führt zu einer unzureichenden Grundversorgung. Im ganzen Land mangelt es an ausgebildetem medizinischen Personal und Pflegekräften. Der Drogenhandel spielt bei der Finanzierung des Konflikts eine wesentliche Rolle. Über 2,5 Millionen Menschen waren bis 2020 außer Landes geflohen, rund eine Million Menschen sind Binnenflüchtlinge, die vor allem in der Hauptstadt Kabul Zuflucht suchen. Zusammen mit Rückkehrenden aus Pakistan und dem Iran leben sie in der Hauptstadt oft auf engstem Raum unter prekären Bedingungen.

18
Jahre im Land aktiv
Seit 2002 helfen wir in Afghanistan
29
Helferinnen und Helfer
der Johanniter arbeiten vor Ort
223.000
Menschen
konnten wir 2019 unterstützen
5
Partnerorganisationen
setzen die Hilfsmaßnahmen vor Ort um

Das leisten wir zusammen mit lokalen Partnern

Die Johanniter-Auslandshilfe unterstützt seit 2002 die Menschen in Afghanistan. Wir setzen uns zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in Kabuls informellen Siedlungen für eine funktionierende Gesundheitsversorgung und den Zugang zu einer adäquaten Wasserversorgung sowie sanitären Anlagen ein. An der Grenze zu Pakistan unterstützen wir Geflüchtete und aufnehmende Gemeinden im Gesundheitsbereich und leisten psychosoziale Hilfe. Vulnerable Gruppen wie Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderung stehen dabei im Fokus unserer Projektaktivitäten. Um die hohe Geburtensterblichkeit bei Neugeborenen und ihren Müttern in ländlichen Regionen zu senken, bilden wir im Norden des Landes Hebammen aus.

Meldungen zu Afghanistan