Krankenschwester in Gesundheitsstation in Nord-Kivu berührt lächelnd ein junges Kind auf dem Rücken der Mutter
In der Demokratischen Republik Kongo

unterstützen wir ländliche Gesundheitszentren in der Provinz Nord-Kivu, um die Basisgesundheitsversorgung zu verbessern.

Die Auslandshilfe in der Demokratischen Republik Kongo

Darum sind wir vor Ort

Die Demokratische Republik Kongo leidet an ihrem Reichtum und ihrer Armut gleichermaßen. Trotz zahlreicher Bodenschätze ist es eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Obwohl der Bürgerkrieg offiziell im Jahr 2002 beendet wurde, gehen die gewaltsamen Konflikte vor allem im Osten des Landes weiter. Bewaffnete Auseinandersetzungen, Entführungen und sexuelle Gewalt zwingen viele Menschen aus den betroffenen Regionen zur Flucht.

Viele von ihnen suchen Schutz in Flüchtlingslagern, wo sie jedoch auf Armut, fehlenden Zugang zu Nahrungsmitteln und schlechte hygienische Bedingungen treffen. Eine adäquate Basisgesundheitsversorgung fehlt in weiten Teilen des Landes. Im Zusammenspiel mit schlechter Wasserqualität, nicht vorhandenen sanitären Anlagen und dem Mangel an ausgebildetem ärztlichen Personal kommt es regelmäßig zum Ausbruch von Krankheiten wie Masern, Cholera oder Ebola.

25
Jahre im Land aktiv
Seit 1995 helfen wir in der DR Kongo
65
Helferinnen und Helfer
der Johanniter arbeiten vor Ort
797.000
Menschen
unterstützten wir im Jahr 2019
5.000.000
Binnenflüchtlinge
verzeichnete das Land im Jahr 2020

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Das leisten wir

Die Johanniter-Auslandshilfe ist seit 1995 in der Demokratischen Republik Kongo aktiv. Unser Fokus liegt vor allem auf der Basisgesundheitsversorgung in der Provinz Nord-Kivu. Dort unterstützen wir ländliche Gesundheitszentren. Diese bieten Impfungen, Notfallversorgung, therapeutische Behandlung von Unter- und Mangelernährung sowie grundlegende Medikamente an. Um die hohe Müttersterblichkeitsrate zu senken, richten wir Geburtenstationen ein. Neben Kindern, schwangeren und stillenden Frauen unterstützen wir Überlebende sexualisierter Gewalt. Sie werden psychologisch betreut und über ihre Rechte aufgeklärt. Während des jüngsten Ebola-Ausbruchs in der Region informierten wir die Menschen über das Virus und setzten wichtige Hygienemaßnahmen an öffentlichen Plätzen um. Diese Maßnahmen werden in der COVID-19-Prävention fortgesetzt.

Projektmeldungen aus der Demokratischen Republik Kongo

Unsere Strategie 2025

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